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ONLINEMARKETING aktuell
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Lesen Sie heute in OnlineMarketing aktuell:

Auf Stimmenfang im www

Liebe Leserin, lieber Leser,

kennen Sie Horst Schlämmer, den stellvertretenden Chefredakteur der Zeitung "Grevenbroicher Tagblatt"? Falls Sie auf Facebook, MySpace oder Twitter aktiv sind, könnte Ihnen der Mann mit der "Vokuhila"-Frisur und dem buschigen Schneuzer mit großer Wahrscheinlichkeit in den vergangenen Tagen begegnet sein.

Denn Horst Schlämmer ist derzeit voll im Wahlkampf und nutzt die ganze Klaviatur des www, um unter dem Motto "Isch kandidiere" auf Stimmenfang zu gehen. Dass sich immer mehr Wähler per Internet motivieren lassen, hat bereits US-Präsident Barack Obama vorgemacht. Dass sich auch potenzielle Kinobesucher zum Ansehen des neuen Horst-Schlämmer-Films anregen lassen, wollen der Komiker Hape Kerkeling und seine Kunstfigur Schlämmer jetzt zeigen.

So lustig diese Kampagne auch ist - sie zeigt eine durchaus ernstzunehmende Tendenz auf: Kunden lassen sich zunehmend über Social Media erreichen, die traditionellen Medien müssen sich warm anziehen. Und die Akzeptanz wächst weiter: Laut einer aktuellen Umfrage  des Instituts TNS Emnid in Bielefeld nutzt fast jeder zweite deutsche Anwender (47 %) Angebote wie Facebook, Xing oder StudiVZ. Ein riesiges Potenzial - das auch Werbern sehr gute Möglichkeiten bietet, ihre Botschaften an den User zu bringen.

Beste Grüße aus dem Rheinland sendet Ihnen

Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"


Wie gut sind Sie im Netz vertreten: So ermitteln und steigern Sie Ihren digitalen Reputationsindex

Was machen Ihre Kunden heute, wenn sie ein neues Produkt oder ein Unternehmen kennengelernt haben? Sie googeln! Vielleicht weiß das Netz schon mehr über das soeben kennengelernte Unternehmen. Auch Personalchefs nutzen das www mittlerweile – einen neuen Bewerber, den niemand kennt, oder einen, der spärlich bekleidet und halb betrunken auf einer Studentenfete abgelichtet wurde, dem wird man kaum den Vorzug geben.

Selbst vor dem privaten Bereich macht das Googlen nicht halt - "Evas Neuer ist im Netz zu sehen!". Höchste Zeit, sich darum zu kümmern, was das Netz über Sie als Unternehmer, Inhaber, über Ihre Firma, Ihre leitenden Mitarbeiter oder über Sie als Privatmensch offenbart.

Decken Sie Ihren persönlichen Reputationsindex auf. Und steigern Sie ihn, nachdem Sie ihn kennengelernt haben:

1. Googlen Sie nach Ihrem Namen
Setzen Sie dabei den Vor- und Zunamen in Anführungszeichen. Unterscheiden Sie dabei auch zwischen nationaler und internationaler Suche.

2. Stellen Sie die Anzahl der Suchtreffer fest, die Google auswirft

Nehmen wir mal an, es sind 300.000 – ob die alle Ihre Person betreffen? Oder haben Sie Namensdoppelgänger – bei "Erwin Müller" keine Seltenheit. Um festzustellen, wie viele Namensvetter dabei sind, können Sie natürlich nicht alle 300.000 Seiten anklicken. Deshalb machen Sie den nächsten Schritt.

3. Sehen Sie die ersten 30 Suchtreffer durch

Wie viele davon betreffen Sie tatsächlich? Und wie viele betreffen andere Personen mit gleichem Namen? Beispiel: Von den ersten 30 Suchtreffern gelten 17 Ihrer Person? Dann teilen Sie nun 17 : 30 – das ergibt die Zahl 0,56 als Reputationsindex (RI).

4. Ermitteln Sie die Gesamtzahl der Sie betreffenden Suchtreffer

Mit dem nun gefundenen RI können Sie abschätzen, wie viele der insgesamt vorhandenen Suchtreffer wahrscheinlich Ihrer Person gelten. Sie multiplizieren dazu den RI mit der Gesamtzahl der Suchtreffer und erhalten so als Ergebnis die relevanten Suchtreffer, die Ihrer Person gelten. Im obigen Beispiel also 0,56 x 300.000 = 168.000.

5. Ermitteln Sie die Zahl der relevanten Fundstellen

Für eine Beurteilung ist entscheidend, wie lange Sie bereits online aktiv sind und/oder wie prominent Sie bzw. Ihr Unternehmen ist. Eine Person wie Verona Pooth erzielt um die 300.000 relevante Suchtreffer – ein Unternehmen, das erst seit einem halben Jahr im Netz vertreten ist, kann jedoch schon mit 500 bis 1.000 Suchtreffern recht zufrieden sein.

6. Analysieren Sie den Inhalt der Sie betreffenden ersten 30 Suchtreffer

Lesen Sie sich die ersten 30 Suchtreffer, die Ihre Person betreffen, aufmerksam durch. Das sind die ersten 3 Seiten, die Google als Suchtreffer anzeigt. Sind darunter auch negative Statements zu Ihrer Person (Marke/Unternehmen) enthalten? Stellen die Statements Ihre Person zutreffend dar? Oder finden Sie beispielsweise Einträge aus Verzeichnissen, die aktualisiert werden müssen?

7. Aktualisieren Sie!
Und zwar alle Profile und Datenbankeinträge, die Sie unter den ersten 30 Suchtreffern gefunden haben. Deren Pflege ist unaufschiebbar, denn nahezu 100 % aller Suchenden gehen bei der Informationsbeschaffung nicht über diese ersten 30 Suchtreffer hinaus.

8. Beeinflussen Sie die Auswahl der ersten 30
Gehen Sie nun daran, unter diese ersten 30 Suchtreffer Seiten zu stellen, die Sie selbst mitgestaltet haben – deren Inhalte also von Ihnen vorgegeben wurden. Das können Sie machen, indem Sie:
  • eine Website unter Ihrem Vor- und Zunamen anlegen. Also lassen Sie sich unter "ErwinMueller.de" registrieren. Geben Sie dabei immer der Toplevel-Domain, vor allem "de" und "com" den Vorzug. Erst wenn diese bereits registriert und anderweitig vergeben sind, sollten Sie auf Domains wie "org" oder "net" ausweichen.
  • Legen Sie einen Blog auf Ihren Vor- und Zunamen an. Es ist unerheblich, bei welchem Blog-Service (http://www.sixapart.com/de/typepad; http://de.wordpress.com; https://www.blogger.com) Sie dies machen – aber Ihren Namen sollten Sie sich sichern.
  • Erstellen Sie ein Profil auf Facebook oder Xing. Die dort erstellten Profile werden – wenn Sie sie öffentlich freigegeben haben – stets unter den ersten 30 Suchtreffern angezeigt.
  • Legen Sie einen Wikipedia-Artikel an. Denn Wikipedia-Auszüge erscheinen an besonders bevorzugter Stelle. Die können Sie für Ihr Unternehmen oder Ihre Marke auch selbst anlegen. Auch Einträge zur Person sind möglich, sofern man Sie zu einer Person der Zeitgeschichte rechnen kann, an der öffentliches Interesse besteht. Bitte beachten Sie aber, dass es sich dabei um keine Werbetexte, sondern um sachliche lexikalische Informationen handeln sollte.
  • Erstellen Sie auch Einträge in stark frequentierten Datenbanken – für Marketingexperten steht z. B. die Marketingbörse zur Verfügung.
  • Erstellen Sie regelmäßig Online- Pressemeldungen – Sie finden sich häufig unter den Top-30-Suchtreffern.
  • Lassen Sie sich von einem prominenten Blogger interviewen – das schlägt unmittelbar auf Ihre Online- Reputation durch.
Quelle: WerbePraxis aktuell

Weitere Tipps für Ihren Erfolg im Internet:
Wie Sie neue Kunden künftig über Twitter gewinnen
Online-Marketing: Warum Sie jetzt einen Social Media Newsroom einrichten sollten




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1.
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2. Mehr Umsatz aus Kundenkontakten rausholen;
3. Mikro-Marketing: Zielgruppen in Nischen ansprechen. Nutzen Sie zudem das Internet verstärkt als das, was es ist: als Kontaktplattform, und schaffen Sie damit die Basis für Hunderttausende neuer Interessenten.

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Werbung: Viele Firmen werben auf dem falschen Weg

Überprüfen Sie Ihr Marketing-Portfolio: Die meisten Unternehmen geben für klassische Werbemedien (z. B. Anzeigen, Plakate, Werbebriefe) zu viel aus, für Online-Werbung zu wenig. Grund: Relevanz und Nutzung der Online-Kanäle werden zu niedrig eingeschätzt. Beispiele: Die gedruckte Ausgabe des "Spiegel" erreicht 6 Mio. Leser. Seine Online-Ausgabe hat 5,2 Mio. Einzelbesucher, diese lesen aber während eines Monats 100 Mio. Mal!

Überdies: Jeder der 60 Mio. Internet-Nutzer in Deutschland sieht sich pro Tag vier Videos im Netz an!

Quelle: Trendletter.de



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