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Lesen Sie heute im Trend Alert
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Geiz ist geil - oder nicht mehr?
Liebe Leserin, lieber Leser,
erinnern Sie sich noch an diese Werbekampagne, in der ein deutscher Elektronikhändler lauthals die Parole "Geiz ist geil" proklamierte? Oder die TV-Werbespots, in denen mit "mein Haus, mein Auto, mein Boot" geprotzt wurde? Nun, in diesen Tagen sind solche Werbeaussagen eher selten. Stattdessen ist eine Hinwendung zu Werten und nachhaltigem Wirtschaften zu beobachten.
Dies legt auch die repräsentative Studie Brands & Values Ethical Monitor nahe: Die Forscher kommen darin zu dem Schluss, dass in Deutschland die gesellschaftliche Verantwortung von Marken ein entscheidender Faktor bei der Kaufentscheidung ist. In der Studie wurde der "ethische Markenwert" taxiert. Ganz oben in der Gunst der Kunden stehen laut Studie Handelsunternehmen und Marken mit klarem ethischem Profil wie etwa der Babykosthersteller Hipp. Die Wirtschaftskrise hat das Vertrauen der Kunden in die Finanzinstitute erschüttert, diese finden sich am Ende des Ranking wieder. Das absolute Schlusslicht bildet die Hypo Real Estate.
Was dieser Trend für Ihr Unternehmen bedeutet und welche Themen das Marketing morgen bestimmen werden, verraten Ihnen die Zukunftsexperten des Fachinformationsdienstes Zukunftsletter im ersten Beitrag.
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Beste Grüße aus dem Rheinland sendet Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Trend Alert"
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Wie der momentane Wertewandel Ihr Marketing verändert
Die Werte der Konsumenten beginnen sich dramatisch zu verschieben, das Marketing muss sich neuen Herausforderungen stellen. Wer ist die Nummer 1 im deutschen Lebensmitteleinzelhandel, was ethische Kriterien angeht? Alnatura, das ist keine Überraschung. Platz 2 – wer hätte das gedacht – geht an: Aldi. Danach folgen dm, Amazon, Fielmann und IKEA (Quelle: Brands & Values). Wie die Studie weiterhin erläutert, muss sich ein zukunftsfähiges Marketing vor allem um zentrale Wertepräferenzen der Menschen kümmern:
Zukunft der Energie: Fast 3 von 4 Befragten des "Ethical Brand Monitor"sorgen sich um die zunehmende Knappheit natürlicher Rohstoffe.
Klimawandel als die Zukunftsherausforderung: Jeder 2. erachtet den Klimawandel als ernstes Problem für die Menschheit. Sehnsucht nach einem ethischsozialen Kapitalismus: Eine ebenso hohe Quote von Befragten lehnt Kinderarbeit ab.
Wunsch nach Inshoring und Regionalität: 40 % kaufen gezielt regionale Produkte; fast ebenso viele favorisieren Unternehmen, die Arbeitsplätze in Deutschland sichern.
Der Werbestratege Frank Dopheide (Grey) hat gegenüber der Lebensmittelzeitung (12.6.2009) das neue Markencredo so formuliert: "Der Konsument von heute kauft keine Marke – er schließt sich ihr an. Nur Marken, die mein Wertesystem teilen und mir die Möglichkeit zum Dialog geben, lasse ich in mein Leben. Da werden Konsumenten gnadenlos. Was nicht in mein Leben passt, passt auch nicht in meinem Einkaufskorb und wird für immer aussortiert."
3 Themen dominieren das Marketing von morgen:
- Marketing als Werte-Diskurs
- Partnerschaftliche Marken auf Augenhöhe
- Marken mit Visionen und einer Botschaft
Quelle: Zukunftsletter
Weitere wichtige Trends: Gerade jetzt gilt: Überfrachten Sie Ihre Produkte nicht! Warum zukünftig Gründlichkeit mehr zählt als Tempo |
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Welche Megatrends Sie heute kennen müssen, um zu den Gewinnern von morgen zu gehören
E-Business, Globalisierung, Erlebnismarketing ... das sind die neuesten Trends - aber leider von gestern! Heute sind bereits ganz andere Trends wirksam: Märkte, Technologien, Gesellschaften sind ständig in Bewegung - morgen werden deshalb neue Geschäftsmodelle erfolgreich sein, von denen Sie heute noch gar nichts wissen.
Setzen Sie nicht auf Bauernregeln - der bekannte Trend-Experte Matthias Horx zeigt Ihnen, wohin die Reise morgen gehen wird. Nutzen Sie jetzt Ihr persönliches Frühwarnsystem ...
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Mit dem Schönen Geld verdienen: Positionieren Sie sich als Artist-Entrepreneur
Auf dem amerikanischen Markt gibt es bereits die ersten Kurse für Künstler, die nicht nur dem Schönen, Guten, Wahren zuarbeiten, sondern damit auch gutes Geld verdienen: www.artsentrepreneurship.com. Und wenn es zutrifft, dass kreative Berufe in Zukunft immer stärker für Wachstum und Wohlstand sorgen werden, dann wird es Zeit, dass sich auch Deutschlands kreative Klasse mit dem Business-Modell Künstler vertraut macht. In der Studie "Sinnmärkte" des Zukunftsinstituts ist nachzulesen, dass die Kulturwirtschaft mittlerweile die drittgrößte Branche hinter Maschinenbau und Automobil ist.
Speziell 3 Trends sind hierbei wichtig:
1. Ein neuer Markt
Wir erleben gerade einen veritablen Boom der individuellen, persönlichen und Do-it-yourself- Produkte. Dabei entsteht auch ein neuer Markt zwischen Selbermachen, Kunsthandwerk und Kunst.
2. Internet als revolutionärer Vertriebsweg
Das Internet entwickelt sich immer mehr zu einem Medium, das Künstlern ein (mitunter hochspezialisiertes und fachkundiges) Publikum anbietet. Als Folge daraus hat sich im Netz ein Kunstmarkt entwickelt, auf dem mehr als ordentliche Preise zu erzielen sind und auf dem sich potente Kunstkäufer und -mäzene tummeln.
3. Digitalisierung demokratisiert Produktion
Digitalisierung und der Trend zu User-generated-Content haben in den vergangenen rund 5 Jahren die Kunst-Produktion enorm vergünstigt und eine Vielzahl an neuen Vertriebswegen geöffnet. Wer heute einen Film anbieten möchte, muss nicht mehr bei der Filmförderung um Millionenbudgets betteln; Platten-Majors gehören ebenfalls zu den Dinosauriern der Märkte.
Quelle: Zukunftsletter
Weitere Trends und Wachstumsmärkte, die Sie unbedingt kennen sollten... |
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