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Lesen Sie heute im Trend Alert
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Wenn weniger mehr ist
Liebe Leserin, lieber Leser, was macht Unternehmen wie Aldi und McDonald's so erfolgreich? Beide haben frühzeitig Trends erkannt, auf ihre Weise den Markt revolutioniert und auf die Veränderungen in der Gesellschaft reagiert. Aldi hat schon früh festgestellt, dass der Lebensmittel-Kunde vor allem eines will: Gute Qualität zum niedriger Preis. Dafür ist er dann auch bereit, sich selbst die Waren in den Wagen zu packen und auf edles Ambiente zu verzichten. Und Mc Donald's hat mit seinem ausgeklügelten Fast-Food-Konzept den Wunsch gestresster Kunden nach schnellen Mahlzeiten in legerer Atmosphäre schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt erkannt. Und: Sowohl McDonald's als auch Aldi setzen auf das Prinzip "Einfachheit". Der Kunde kann schnell das Gewünschte auswählen und muss sich nicht zwischen -zig Varianten entscheiden.
Damit wird der Entscheidungsprozess verkürzt, die Qual der Riesenauswahl entfällt. Ein Trend, den derzeit auch immer mehr Unternehmen in den USA aufgreifen, wie unser erster Beitrag zeigt.
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Beste Grüße sendet Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Trend Alert"
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Diese Megatrends verändern künftig Ihre Märkte
Trend 1: Der Produktdschungel lichtet sich In den Regalen von US-Läden fand in den letzten Monaten unbemerkt eine Revolution statt. Die Händler fahren erstmals seit Jahren die Zahl der Produktvarianten wieder zurück. Im Drogeriemarkt Walgreen etwa gibt es nur noch 11 Sorten Superkleber – statt 25. Diagnose: Der Trend zu immer breiteren Angebotspaletten ist gestoppt und kehrt sich teilweise sogar um. Hintergrund: Seit 1996 stieg die Zahl der Produktvarianten in einem Supermarkt um bis zu 50 %. Jetzt beginnen viele Märkte, das Angebot wieder zu vereinfachen, weil sich zeigt: Eine kleinere Auswahl regt zum Kaufen an, der Umsatz steigt. Die Krise wirkt dabei nur als Katalysator: Schon seit Längerem beobachten Einzelhändler, dass zu komplexe Angebote die Kunden überfordern. Unsere
Prognose: Die überfällige Korrektur ist da. Varianten, die sich von anderen Produkten nur marginal unterscheiden, werden zunehmend aussortiert. Gewinner dieser Entwicklung: die Marktführer in einem Segment und die Handelsmarken. Supermärkte etwa werden bekannten Produkten den Vorzug geben. Verlierer sind kleine Anbieter. Allerdings: Bei aller Vereinfachung der Sortimente wird es keine Rückkehr zum Einheitsprodukt geben. Auch in Zukunft haben innovative Produkte gute Chancen. Trotzdem: Auch Sie sollten überprüfen, inwiefern Sie Ihr Angebot vereinfachen könnten. Trend 2: Selbstbedienung wird beliebter Der Rezessionskunde liebt es, sich selbst zu bedienen. Im Supermarkt wird selbst gescannt; statt im Callcenter anzurufen, besuchen Konsumenten lieber eine Webseite, man zieht den Automaten einem Menschen am Schalter vor. Die Ausgaben für
Selbstbedienungs-Technologie wachsen mit 15 % pro Jahr. Diagnose: Selbstbedienung gewinnt zunehmend Anhänger. 60 % aller Kunden suchen lieber selbst ein Produkt im Laden, als einen Angestellten damit zu beauftragen. Das ergab eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens Gartner. Selbstbedienungs-Technologien senken nicht nur die Kosten; sie erhöhen auch die Bequemlichkeit – und ziehen so zusätzliche Kunden an. Beispiele: Die Videotheken-Kette Blockbuster stellt in Supermärkten Verleihautomaten auf und will so Konsumenten erreichen, die nicht in eine Blockbuster-Filiale gehen. Pitney Bowes, Hersteller von Frankiermaschinen, platziert Selbstbedienungs-Kioske in Bürogebäuden. Grund: Studien zeigen, dass immer mehr Kunden der Weg zu einer Postfiliale zu weit ist. Die Einnahmen aus den Kiosken teilt sich Pitney Bowes mit der
US-Post. Unser Tipp: Neue Selbstbedienungselemente sind nur dann sinnvoll, wenn sie a) Ihre Kosten senken – und b) dem Kunden einen zusätzlichen Nutzen bieten, etwa bessere Verfügbarkeit, kürzere Wege oder geringeren Aufwand. Quelle: Trendletter Wie Sie sich schon heute auf die Märkte von morgen einstellen, erfahren Sie auch hier... |
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Do-it-yourself: Boom jetzt auch im Luxussegment
Gemanagte Weingüter boomen. Prinzip: Die Kunden erwerben ihre eigene Parzelle, die sie selbst bewirtschaften können. Fehlt ihnen dafür die Zeit, übernimmt der Betreiber diese Arbeiten. Beispiel: Am Fuß der argentinischen Anden entstehen derzeit 101 Hektar parzellierter Weinberg (www.vinesofmendoza.com). Anmelderekorde verbuchen derzeit amerikanische Schulen, die Amateuren beibringen, ihr eigenes Haus zu bauen. Lehrplan: Holzwände errichten, Isolierung, Verlegen der Elektrik. Die Schulen liegen meist in Feriengebieten. Beim Shelter-Institute kostet ein dreiwöchiger Kurs 1.000 Dollar (www.shelterinstitute.com). Wichtig: Der neue Spaß am Selbstbauen wird nicht (nur) vom Sparen getrieben. Indiz: Das
typische Haus Marke Eigenbau hat in Großbritannien eine Fläche von 213 qm und ist damit doppelt so groß wie ein Durchschnittshaus. Unsere Einschätzung: Die schon vorhandene Do-it-yourself-Welle wird von der Rezession nur verstärkt. Wahrer Treiber der Bewegung: Immer mehr Konsumenten wollen sich mit Dingen umgeben, die sie selbst geschaffen haben, und suchen das Authentische. Deshalb bedeutet DIY nicht automatisch auch billig.
Quelle: Trendletter Wie die Rezession Trends beeinflusst und wie sich Ihr Unternehmen darauf einstellen kann... |
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Studie der Woche: Die Matrix des Wandels - Wie die Welt nach der Krise aussieht
In der Studie werden in acht Kapiteln die wichtigsten Veränderungen aus der Krise analysiert. Die Autoren Matthias Horx, Oliver Dziemba und Dr. Eike Wenzel zeigen in anschaulicher Weise die entscheidenden Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft. Die Studie beleuchtet Themen wie:
- Welchen Regeln unterliegt die Wertschöpfung künftig?
- Wie findet Innovation statt?
- Welche Kriterien muss zukunftsfähiges Marketing erfüllen?
- Wieso gehen gerade Frauen erstarkt aus der Krise hervor?
Mehr Informationen zur Studie finden Sie auf der Seite des Zukunftsinstitutes: |
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