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Lesen Sie heute im Trend Alert

Wohin geht die Reise?

Liebe Leserin, lieber Leser,

"mögest Du in interessanten Zeiten leben" - diese chinesische Verwünschung dürfte in diesen Tagen so manchem in den Ohren schrillen. Denn wir erleben eine Zeit des Wandels, der Veränderung. Was noch vor einem Jahr als undenkbar galt, ist heute Realität. Der Zukunftsforscher Dr. Eike Wenzel bringt es in der aktuellen Studie "Sinnesmärkte: Der Wertewandel in den Konsumwelten" auf den Punkt: "In der momentanen Situation handelt es sich um keine Krise im eigentlichen Sinne, um keinen Unfall. Es geht um etwas Grundsätzliches. Wir befinden uns an einer ökonomischen Weggabelung: In die eine Richtung gehen, das heißt: kleine kosmetische Reparaturen am System anbringen, ansonsten weitermachen wie bisher, bis die nächste Blase platzt. Oder wir entscheiden uns für einen Neustart und fragen endlich, was den Menschen wirklich wichtig ist - damit begeben wir uns auf die Sinnmärkte von morgen."

Einige Entwicklungen, auf die sich Unternehmen in Zukunft laut Studie einstellen müssen: Wir werden in der Zukunft immer weniger die Produkte und Dienstleistungen kaufen, die nur noch einen simplen Gebrauchswert haben. Wir werden immer häufiger diejenigen Produkte und Dienstleistungen kaufen, die:

- ideellen Charakter für uns haben: Etwas – für uns – besonders Wertvolles darstellen (Werthaltigkeitsdimension)
- uns Bedeutung, Tiefe, eine einzigartige Werthaltigkeit versprechen (Tiefendimension)
- unserem Leben Orientierung, Richtung, Perspektive – eine Stimmigkeit geben (Orientierungsdimension)
- unser Leben in einem größeren Zusammenhang der Tradition, der Zusammengehörigkeit, der Verantwortung und auch der Zukunftsoffenheit erscheinen lassen (Kollektivdimension)
- eine symbolische Bedeutung haben, die über den Konkretismus des Alltäglichen hinausgehen (Transzendenzdimension).

Weitere Zukunfts-Trends finden Sie in der neuen Studie Sinnmärkte: Der Wertewandel in den Konsumwelten.
 
Beste Grüße sendet Ihnen
 
Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Trend Alert"

 
Gerade jetzt gilt: Überfrachten Sie Ihre Produkte nicht!

Forscher der Universität Mannheim haben jetzt herausgefunden, warum an sich gute Produkte scheitern. Ergebnis: Konsumenten bevorzugen Bekanntes – selbst wenn das Neue objektiv besser ist. Ein Experiment ergab: Bevor Konsumenten ein bewährtes Produkt aufgeben, müsste man ihnen doppelt so viel Geld zahlen, wie sie für das neue Produkt ausgeben würden!

So überwinden Sie die Barrieren im Kopf des Kunden:
1. Nutzungsbarriere
Kennzeichen: Der Kunde muss sein Verhalten ändern. Beispiel Fotografie: Früher wurde der Film zum Entwickeln in den Laden gebracht. Heute liegen die Daten auf einer Speicherkarte; Abzüge können mithilfe eines PCs online geordert werden. Diese Umstellung überforderte viele Kunden.

Gegenmaßnahme: Eine Brücke zwischen altem und neuen Produkt schaffen. Drogeriemärkte stellen Automaten auf, die an Ort und Stelle Papierabzüge von Fotos aus Speicherkarten anfertigen.

2. Traditionsbarriere
Kennzeichen: Das Produkt hat Eigenschaften, die von den bisherigen Gepflogenheiten abweichen. Beispiel: Weinflaschen mit Schraubverschluss.

Gegenmaßnahme: Neue Produkteigenschaften in der Werbung oder am Point-of-Sale erklären. Die Weinindustrie könnte mit einem Hersteller hochwertiger Weine kooperieren, um so das Billigimage in der Öffentlichkeit zu zerstreuen und die Vorzüge der Verschlüsse herauszustellen.

Fazit: Gerade in der Krise gilt: Keine Experimente! Nur eine Neuigkeit oder Innovation zu versprechen, reicht nicht. Erklären Sie dem Kunden ganz konkret, worin der Nutzen eines neuen Produkts liegt.

Quelle: Trendletter

Heute wissen, wo morgen Geld verdient wird! Mehr Tipps und Trends finden Sie hier...

 

 
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Ist Ihnen das neulich mit Ihrer Werbung auch passiert?

Stellen Sie sich folgende Situation einmal vor: Um den Verkauf eines bestimmten Produktes anzukurbeln, haben Sie eine neue Werbekampagne aufgebaut. Haben gebrieft. Haben geschaut, was die Konkurrenz so treibt. Haben getan und gemacht...

Doch schon nach zwei Tagen macht sich Enttäuschung breit. Die ganze Aktion wird zwar gerade noch so halbwegs "im Zielkorridor" landen – aber der große Durchbruch, den Sie sich davon erhofft haben, ist es (noch) nicht.

Der Chefredakteur von Werbepraxis aktuell, Bernd Röthlingshöfer, zeigt Ihnen, wie Ihnen so etwas garantiert nicht passiert! Außerdem erhalten Sie folgende 3 GRATIS-Geschenke:

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4 Wege für die Banken der Zukunft

Was ist der Überfall einer Bank gegen die Gründung einer Bank, sagte schon Bert Brecht. Und er behält auch in der Finanzkrise Recht:

1. Vertrauens-Banking. Hierzulande erleben die Sparkassen und Genossenschaftsbanken gerade einen ungekannten Boom, weil sie – wenn auch ungewollt – für Werte stehen, die andere Finanzinstitute nicht (mehr) bieten: Bodenständigkeit und Verlässlichkeit. Zwischen September und November 2008 stiegen die Einlagen bei den deutschen Sparkassen um eine halbe Milliarde Euro.

2. Postdesaster-Banking. In New York hat im Januar, mitten in der tiefsten Finanzdepression, die kleine, aber feine Hanover Community Bank (www.hanovercommunitybank.com) eröffnet. Investoren verließen die Wall Street und flohen in die Arme des kleinen Geldhauses. Selbst Alan Greenspan verspricht den Neugründungen einen gigantischen Return on Capital. Der offensichtliche Vorteil einer neu gegründeten Bank: Es stehen keine faulen Kredite in den Büchern. Bislang konnte die Hanover Community Bank Investorengelder in Höhe von 12 Millionen US-Dollar einsammeln. Nuovo Bank & Trust, die im November 2008 eröffnete, möchte vor allem KMUs bedienen und wirbt mit dem Slogan: "Subprime free!"

3. Community-Banking. P2P-Banking erreicht eine neue Stufe. Die Open-Source-Hardware-Hacker Justin Huynh und Matt Stack organisieren P2P-Kredite für Open-Source-Hardware-Projekte (www.oshwbank.org). Mit Open-Source-Hardware lassen sich weniger leicht Investoren finden als auf dem Gebiet der Software. Bislang wurden von der P2P-Bank, die wie eine Facebook-Community funktioniert, 70 Projekte finanziert. Beim P2PModell finanzieren Teilnehmer einer Community die Projekte anderer Teilnehmer. Das Wachstumsprinzip ist deshalb ganz simpel: Je innovativer sich die Branche entwickelt, desto mehr Kredite lassen sich vergeben.

4. Mikro-Banking. Und auch Mikro-Kreditgeber, die meisten als Nonprofit-Organisationen aufgestellt, halten ihre Stunde für gekommen. Sie richten sich nicht nur an Drittwelt-Kreditnehmer, sondern auch an den Mittelstand zuhause, der keine Kredite bei den Hausbanken mehr bekommt. Eine amerikanische Mikrobank wie der Utah Microenterprises Loan Fund (www.umlf.com) hat ihr Geschäft durch die Vergabe von Krediten in Höhe von 1,2 Millionen US-Dollar verdoppelt.

Quelle: Zukunftsletter.de
Weitere top aktuelle Tipps von unseren Zukunftsexperten...

 

 
Originelle Werbe-Idee in Zeiten der Krise: Schlagloch-Reklame

3.000 Dollar hätte es die Stadt Louisville/Kentucky gekostet, um alle 350 Schlaglöcher auf den Ortsstraßen auffüllen zu lassen. Die Imbisskette Kentucky Fried Chicken sponserte die Reparaturen. Jetzt prangt auf jedem Schlagloch der Schriftzug "Aufgefrischt von KFC". Kostenlose PR der Medien war garantiert und die Kreide bleicht erst nach rund einem Monat aus.

Quelle: Trendletter.de

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