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ONLINEMARKETING aktuell
Insider Know-how für erfolgreiche Werbung im Internet

 
Das lesen Sie heute in OnlineMarketing aktuell:

Deutsche Surfer sind konservativ

Liebe Leserin, lieber Leser,
 
die vor wenigen Tagen erschienene Langzeitstudie "Wie surft Deutschland" (2. Quartal 2009) zeigt: Deutsche Surfer halten sich gerne an Bekanntes. Ihre liebste Suchmaschine ist mit einem Marktanteil von 88,91% Google. Mit deutlichem Abstand platzierte sich laut der Studie des Berliner Web-Controlling Unternehmens Webtrekk die Suchfunktion von T-Online mit 3,04% auf dem 2. Platz, Yahoo! konnte 1,19 Prozentpunkte für sich verbuchen. Die am 1. Juni 2009 am Markt gestartete Beta-Version der Microsoft Suchmaschine 'Bing' sichert sich einen noch bescheidenen Anteil von 0,53% aller User.
 
Das heißt: Google ist vorerst das Maß aller Dinge, auf das Sie Ihre SEO-Aktivitäten ausrichten müssen. Und: Der User hält sich gerne an Gewohntes. Bedenken Sie dies bei der Gestaltung Ihrer Websites: Wer Ihre virtuelle Präsenz besucht, will von Ihnen 'abgeholt' werden und schnell finden, was er sucht, beziehungsweise einfach und bequem bestellen. Das Zauberwort lautet 'Usability': Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur von WerbePraxis aktuell präsentiert Ihnen heute 8 Tipps, worauf es bei der Gestaltung einer wirklich kundenkompatiblen Website ankommt.
 
Viele Grüße sendet Ihnen
 
Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"

 
Wie Sie aus Web-Surfern Kunden machen: 8 Kriterien für eine nutzerfreundliche Website

Nutzerfreundlichkeit ist keine Frage der Höflichkeit, sondern eine Frage des wirtschaftlichen Erfolgs. Denn je besser Besucher sich auf Ihrer Website zurechtfinden, desto leichter gewinnen Sie diese als Kunden.
 
Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur von WerbePraxis aktuell, stellt Ihnen 8 wichtige Kriterien für Nutzerfreundlichkeit vor, anhand deren Sie Ihre Website noch heute überprüfen können:
 
1. Klarheit
Das wichtigste Element Ihrer Website ist Klarheit. Überprüfen Sie daraufhin vor allem die folgenden Elemente:
  • Buttons und Symbole: Versteht man die von Ihnen verwendeten Buttons und Bildsymbole auf Anhieb, also ohne weitere Erklärung?
  • Interne Links: Wissen die Nutzer, was passiert, wenn sie einen bestimmten Link klicken?
  • Navigationsmenü: Sind die Bezeichnungen für die Hauptmenüpunkte eindeutig?
2. Knappheit
Das heißt nichts anderes als: In der Kürze liegt die Würze. Wenn Sie eine Funktion erklären müssen, tun Sie es so knapp wie möglich. Können Sie anstelle von drei Sätzen nur einen verwenden? Können Sie Menüpunkte mit einem Wort beschreiben anstatt mit zwei bis drei? Klarheit ist zwar der wichtigste Punkt – aber ohne Knappheit würden Sie Ihre Website unnötig aufblähen. Statt schneller Orientierung müsste der Nutzer lange lesen. Wer will das schon?
 
3. Vertrautheit
In der Werbebranche will man ja immer originell sein. Aber bitte nicht bei Navigationselementen
oder Symbolen auf Ihrer Website! So hat sich zum Beispiel der Einkaufswagen als Symbol für den Warenkorb eingebürgert. Passen Sie sich diesen Konventionen an und versuchen Sie nicht, ihn durch ein Körbchen oder eine Handtasche zu ersetzen. Ausnahme: In englischsprachigen Ländern hat sich die Bezeichnung 'bag' (Einkaufstasche) für den Warenkorb durchgesetzt. Hierzulande gilt das allerdings nicht.

4. Schnelligkeit

Manche Usability-Experten stellen die Schnelligkeit als Kriterium ganz nach oben. Schnelligkeit bedeutet:
  • Schnelle Technik: Sorgen Sie dafür, dass Ihre Website schnell geladen wird. Denken Sie dabei auch an die Menschen, die mit DSL 2.000 surfen und nicht mit DSL 20.000. Machen Sie Bilder und Grafiken daher so klein wie möglich und so groß wie nötig.
  • Schnelle Orientierung: Wenn Sie die Kriterien Klarheit, Knappheit und Vertrautheit beachtet haben, ist dies die Voraussetzung dafür, dass sich Besucher Ihrer Website schnell orientieren können.
  • Kurze Wege: Wenn ein Surfer eine Information sucht oder etwas einkaufen will, führen Sie ihn ohne Umwege ans Ziel. Faustregel: Bestellungen sollten mit maximal 3 Klicks abgeschlossen sein!
5. Durchgängigkeit
Sorgen Sie dafür, dass die verschiedenen Seiten Ihres Web-Auftritts möglichst gleich strukturiert sind. Fragen Sie sich insbesondere:
  • Verwende ich gleiche Bezeichnungen für gleiche Funktionen? Wenn Sie zum Beispiel das Wort 'Bestellung' verwenden, ersetzen Sie es nicht durch die Synonyme 'Order' oder 'Auftrag'. Eine Website ist kein Deutschaufsatz! Wiederholung ist wichtig!
  • Sind Buttons durchgehend gleich gestaltet, was ihre Größe, Farbe, Bezeichnung und Platzierung angeht?
  • Sind die Hauptnavigationselemente immer an derselben Stelle?
6. Attraktivität
Ja, natürlich muss Ihre Website attraktiv sein! Aber Attraktivität heißt nicht, dass Sie besonders viele bunte Bildchen zeigen. Attraktivität heißt: Dem Besucher Ihrer Seite muss es Spaß machen, sich auf Ihrer Website umzusehen und diese durchzuklicken. Attraktivität heißt also auch:
  • Sind die Schriften groß genug, damit sie auch von Menschen 50+ gelesen werden können?
  • Sind die Informationen durch Überschriften oder Zwischenüberschriften klar gegliedert?
  • Gibt es aussagefähige Bilder, die sowohl attraktiv sind als auch Nutzen bieten? Sie können es dem Besucher ersparen, mehrere Zeilen Text zu lesen.
  • Unterstützt die Farbgestaltung die Orientierung und das Wohlfühlen? Nichts gegen Schwarz, Braun und Grau. Aber eine Farbgestaltung, die sich an den Gesetzen der Farbpsychologie orientiert, ist eindeutig besser.
7. Effizienz
Ihre Website soll – nein, sie muss! – effizient sein: für Sie, vor allem aber für den Besucher! Die Hauptfrage: Kommt er mit wenig Aufwand ans Ziel? Um das herauszufinden, machen Sie einen kleinen Test. Stellen Sie Personen, die Ihre Website noch nicht kennen, die folgenden drei Aufgaben:
  • Bestellen Sie unseren Newsletter.
  • Kontaktieren Sie unsere Verkaufsabteilung und senden Sie ihr eine E-Mail.
  • Suchen Sie nach Produkt XYZ und bestellen Sie es.
8. Toleranz
Was, Ihre Website soll tolerant sein? Ja, genau. Fehlertolerant. Denn schließlich ist niemand perfekt. Und Ihre Website-Besucher sind es auch nicht. Wenn also jemand eine Falscheingabe in einem Formular macht, weisen Sie ihn darauf hin, welches Feld noch ausgefüllt werden muss. Schreiben Sie nicht: 'Ihre Angaben waren unvollständig!' Sondern: 'Bitte geben Sie uns noch die Hausnummer an!' Sorgen Sie auch dafür, dass Daten, die einmal eingegeben wurden, nicht verloren gehen – etwa weil der Nutzer versehentlich oder absichtlich den Zurück-Button klickt.
 
In diesem Fall empfiehlt sich ein Hinweis wie dieser:„Achtung: Ihre Daten sind noch nicht gespeichert. Wenn Sie diese behalten möchten, klicken Sie erst auf "speichern" und fahren Sie dann mit Ihrem Besuch fort."
 
Fazit: Bedienerfreundlichkeit verhindert frustrierte Website-Besucher und reduziert Bestellabbrüche erheblich.
Halten Sie sich die wichtigsten Kriterien für die Bedienerfreundlichkeit vor Augen und unterziehen Sie Ihre Website einer kritischen Prüfung.

Quelle: WerbePraxis aktuell
 
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Quick-Tipp SEO: 7 Tipps zur Suchmaschinenoptimierung auf der Startseite

Ihre Internetseite ist ein wichtiges PR-Instrument. Doch das tollste Design und die besten Inhalte nutzen wenig, wenn Ihre Website nicht gefunden wird. Die Redaktion von PRPraxis hat für Sie einige kurze Tipps zusammengestellt, mit denen Sie Ihre Startseite einem Schnell-Check unterziehen können.
 
1. Die Startseite ist auch für die Suchmaschine die wichtigste Seite.
 
2. Seitentitel (TITLE-Tag) verwenden: Nutzen Sie einen Seitentitel (der blaue Balken ganz oben im Browser), den die Nutzer in Suchmaschinen und Bookmark-Listen schnell finden. Gehen Sie dabei wie folgt vor:
  • Stellen Sie an den Beginn den Namen der Firma.
  • Platzieren Sie danach eine kurze Beschreibung der Webseite (etwa die Tagline).
  • Vermeiden Sie Wörter wie 'der', 'die', 'das' oder 'Willkommen' an den Anfang zu stellen.
  • Platzieren Sie Ihre 4 Hauptsuchbegriffe, unter denen Sie in den Suchmaschinen gefunden werden wollen, in den Titel.
3. Konzentrieren Sie Ihre Startseite auf Ihre wesentlichsten Inhalte.
 
4. Platzieren Sie Ihre vier Hauptsuchbegriffe auf der Startseite.
 
5. Verwenden Sie Hauptsuchbegriffe in Überschriften.
 
6. Nutzen Sie die Hauptsuchbegriffe als Link (möglichst auch Grafiken als Link nutzen, die zu Unterseiten führen, welche mit den Hauptsuchbegriffen identisch sind).
 
7. Nutzen Sie die 'Meta-Tags': Diese sollten ebenfalls die vier Hauptsuchbegriffe enthalten.
 
Quelle: PRPraxis
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