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TRENDALERT
Innovations-Radar für Konsum, Handel und Dienstleistungen

 
Das lesen Sie heute im Trend Alert:

Trendletter-Blog gibt Tipps zur Finanzierung in der Krise

Liebe Leserin, lieber Leser,

in dem Kultfilm "Rosalie goes Shopping" mit Marianne Sägebrecht heißt es am Schluss: "Wenn Du 100.000 Dollar Schulden hast, ist das Dein Problem. Wenn Du 1 Million Dollar Schulden hast, das Problem der Bank." An diesen Satz muss ich in diesen Tagen oft denken, wenn ich an all die Horrormeldungen aus der Wirtschaft denke: Viele Mittelständler haben das Gefühl, mit ihren Finanzsorgen alleine gelassen zu werden - während große Unternehmen mit Milliardenschulden Hilfen erhalten. Sie plagen Fragen wie: Woher bekomme ich Kapital für mein Unternehmen? Wie sorge ich vor, dass die "Kreditklemme" meine Firma nicht in den Abgrund stürzt? Fakt ist: Die Banken sind heute in Sachen Kreditvergabe oft äußerst schmallippig

Axel Gloger, Chefredakteur des Trendletter, gibt in den aktuellen Beiträgen seines neuen Blogs Über-morgen Tipps, wie Sie als Unternehmer eine krisenfeste Finanzierung sicherstellen und worauf inhabergeführte Unternehmen in diesen Tagen ganz besonders achten sollten.
 
Viele Grüße sendet Ihnen
 
Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Trend Alert"

 
Warum zukünftig Gründlichkeit mehr zählt als Tempo

Fühlen Sie sich altbacken, wenn Sie Management bevorzugen, das gründlich, integer und zu Ende gedacht ist? Der US-Management-Ansatz verkündete ja lange Zeit das Gegenteil: bloß schnell sein, Kunden die Fehler finden lassen, Rendite über alles... Jetzt scheint es, als wendete sich das Blatt. "German Management" ist wieder angesagt: Gründlichkeit vor Tempo.

Zunächst die Einsicht von unverdächtiger Stelle: Jeffrey Pfeffer, Professor an der renommierten Stanford University, sagt: Der shareholder-value-getriebene Konzern ist nicht mehr das Idealbild professioneller Unternehmensführung. Börsennotiert sein ist für viele Unternehmer kein Ziel mehr. Indiz: die vielen Rückzüge von der Börse.

Nachteile der Börsennotierung: Berichterstattung an Anleger und Analysten verschlingt Ressourcen, die besser für Kunden- und Marktbearbeitung eingesetzt wären. Es müssen Geschäftsgeheimnisse und -zahlen publiziert werden, von denen die Konkurrenz besser nichts erfahren sollte. Zudem erzwingt die Börse kurzfristige Handlungen. Zum Gefallen der Anleger werden Mitarbeiter entlassen, obwohl das langfristig schadet (wegen des Wissensverlusts).

Die These arbeitet starken deutschen Mittelständlern in die Hände: Das nichtbörsennotierte Unternehmen kann sich besser um Kunden und Mitarbeiter kümmern, die eigentlichen Werttreiber.

Wie Sie die deutschen Stärken im Geschäftsalltag ausspielen

Die Ratschläge kommen aus erster Hand. Klemens Kalverkamp ist Geschäftsführer der Grimme Landmaschinenfabrik (Weltmarktführer für Hackfrüchte-Erntemaschinen). Er rät:

  • Setzen Sie auf stabile Arbeitsbeziehungen: Gute Mitarbeiter führen Sie nicht in sechs Monaten zur Blüte, sondern in sechs Jahren. Sorgen Sie dafür, dass Mitarbeiter im Betrieb eine berufliche Heimat finden. Bieten Sie Anerkennung, menschliche Wärme, gefühlte Sicherheit.
  • Gespräch statt Ringelpiez: Buchen Sie nie Kletter-Trainings, Wildwasser-Seminare und Workshops mit Pferden. Sie schaffen eine künstliche Atmosphäre, die nichts mit dem Betrieb zu tun hat. Besser: persönliche, interessierte Gespräche im Alltag. Gehen Sie hier als Geschäftsführer mit gutem Beispiel voran.
  • Wer schnell handelt, braucht keine Hotline: Akute Probleme brauchen rasche Lösungen. „Ihr Anruf ist registriert. Wir rufen Sie zurück“, das hilft niemandem. Der Kunde will entscheidungsfähige Mitarbeiter, die sofort einen Beitrag zur Lösung leisten: Maschine reparieren statt Annahme des Auftrags zur Reparatur ankündigen, lautet die Regel.
  • So lange tüfteln, bis die Lösung da ist: Die primitive Lösung fällt Ihnen sofort ein. Später kommen Sie auf die bessere, die aber kompliziert ist. Erst durch weiteres Nachdenken gelangen Sie an die einfache Lösung. Überdies: Kunden als Ideengeber einbeziehen.
Quelle: Trendletter

Weitere Tipps, welche Trends Ihr Business morgen beeinflussen...

 

 
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Wie wir im Jahr 2020 leben und arbeiten, beeinflusst Ihr Business schon heute.

Bereiten Sie Ihr Unternehmen frühzeitig auf die wichtigsten Entwicklungen vor – nur so behalten Sie die Nase vorn: bei Kunden UND bei den Mitarbeitern!

Axel Gloger, Chefredakteur des Trendletter, präsentiert Ihnen die wichtigsten Trends:
  • Das virtuelle Büro ist da – So führen Sie Mitarbeiter, die Sie nie sehe
  • Wie steht es um Ihre Demografie-Fitness? Wie Sie mit personellen Engpässen umgehen
  • Kommunikation verändert sich – Meetings heißen künftig BarCamp oder Pecha Kuch
  • Die Effizienz der Wissensarbeit wird umso wichtiger, je mehr der Druck durch äußere Bedingungen steig
  • uvm.

Für einen verpassten Trend gibt es keine 2. Chance. Hier erfahren Sie, wie Sie sich die entscheidende Nasenlänge Vorsprung vor Ihrer Konkurrenz sichern …

 
Quick-Tipp: So erkennen Sie den guten Finanz-Investor

1. Die Beteiligungsgesellschaft hat bereits in andere mittelständische und Familienunternehmen investiert.
2. Die Kapitalgeber investieren langfristig, also auch 7 Jahre und mehr.
3. Der Kapitalgeber verzichtet auf eine Hebelfinanzierung (Bezahlung des Kaufpreises mittels Schulden, die Ihr Unternehmen tragen muss).
4. Die Beteiligungsgeber spielen sich nicht als neue Herren auf, sondern nehmen Sie als Partner ernst.
5. Der Kapitalgeber gibt bereitwillig Referenzen.

Quelle: Trendletter

Weitere Informationen zu wichtigen Trends, die schon heute die Weichen für Ihren Unternehmenserfolg morgen stellen...

 

 
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