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WERBE- & PR-PROFI
Ihr Scout für neue und erfolgserprobte Werbe- und PR-Ideen


Das lesen Sie heute in Werbe- & PR-Profi:

Herzlich willkommen zum neuen Newsletter "Werbe- & PR-Profi"

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich freue mich sehr, Ihnen heute den kostenlosen Newsletter Werbe- & PR-Profi zu präsentieren. Bislang erschien dieser elektronische Informationsservice im Rahmen des Beratungsletter für Marketing- & Trendinformationen. Die Umstellung hatten wir Ihnen bereits in der vergangenen Woche angekündigt. Nun ist es so weit und wir freuen uns, sie getreu dem Motto "weniger lesen, mehr erfahren" noch zielgerichteter zu informieren!

Ein neues, lesefreundliches Design, schnelle Informationen und wertvolle Tipps speziell rund um Werbung, Marketing und PR machen den Werbe- & PR-Profi zum Praxishelfer für die vielen Aufgaben, die Sie täglich zu bewältigen haben.

Um sicherzustellen, dass Sie Ihren Newsletter auch künftig zuverlässig in Ihr virtuelles Postfach erhalten, empfehle ich Ihnen, die neue Absenderadresse zu speichern.

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Viele Grüße sendet Ihnen

Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Werbe- und PR-Profi"


Ideenfinder für Online-Shops: Mehr Einfälle für bessere Preis-Promotion-Aktionen

Mit diesen kreativ verpackten Rabatten gewinnen Sie mehr Aufmerksamkeit
Wie verführt man Kunden zum spontanen Zugreifen? Na klar: durch Preisreduzierungen. Aber gesenkte Preise sind gefährlich. Warum sollen die Kunden etwas morgen wieder teurer bezahlen, wenn sie es heute billiger bekommt? Deshalb können pauschale Rabattaktionen in ein Preistal führen, aus dem Sie nur mit Mühe wieder herauskommt. Cleverer ist es da schon, seine Rabattaktionen selektiv und kreativ durchzuführen. Das heißt: Nicht jeder kann von den reduzier­ten Preisen profitieren. Und für die Preisreduzierung muss eine möglichst einfallsreiche Begründung her. Aber wie kommen Sie auf die Ideen?

Hier Ihr Schritt-für-Schritt-Ideenfinder:

Schritt 1: Selektieren Sie Ihre Kunden nach Nationen und Regionen

a. Die PLZ-Rabatte. Diese Aktion können Sie z. B. am 7. jeden Mo­nats starten - oder im 7. Monat durchführen. Alle Kunden, die im Bereich der Postleitzahl 7 wohnen, bekommen einen Preis­nachlass auf bestimmte Artikel oder Ihr ganzes Sortiment. Mit dieser Aktion können Sie gezielt in verkaufsstarken Regionen Umsatz generieren, aber auch die verkaufsschwachen Gebiete gezielt aufbauen.

b. Rabatt für eine ganze Nation. Der britische Textilhändler Asos schrieb mich vor Kurzem an und offerierte mir die Aktion: Alle deutschen Kunden zahlen einen Monat lang nur 1 € Versandgebühren für ihre Bestel­lung. Das aktiviert Kunden, die ansonsten vor hohen Lieferkosten zurückschrecken. Mit dieser Aktion versuchen Sie, Kaufkraft aus weiter entfernten Regionen zu sich umzulenken. Wenn nur einige Besteller als Stammkunden hängen bleiben, machen Sie ein langfristiges Geschäft.

Schritt 2: Planen Sie Rabatte auf der Zeitach­se

Auch ein Blick in den Kalender hilft, auf Ideen für Promotion-Aktionen zu kommen. Ostern, Weihnachten, Valentinstage - das sind alles alte Hüte...

a. Was passiert eigentlich dienstags? Dienstags, da bestellen Sie im Onlineshop für Gourmets die Zutaten fürs Wochenend-Menü. Wenn Sie einen Onlineshop betreiben und davon profitieren wollen, dass die Berufstätigen am Wochenende sich selbst verwöhnen, dann müssen Sie an diesem Wochentag aktiv sein. Wer freitags eine Wochenpro­motion auslobt, der sendet die Kunden nur in den stationären Einzelhandel. Mit dieser Aktion profitieren Sie also von Kauf­kraft, die sonst nur dem lokalen Einzelhandel zugute kommt.

b. Die Payday-Promotion. Was nützt es, die Leute dann zum Kaufen aufzufordern, wenn sie mitten im Monat sind und nicht wissen, wie lang das Geld noch reicht? Wer sich an einkommensschwache Gruppen richtet, sollte seine Aktivitäten besser kurz vor dem Zahltag des Monats verstärken: In der letzten Woche des Monats. Konzentrieren Sie Ihre Werbung und Rabatte zum "Zahltag" auf den Zeitpunkt, an dem die Ausgabebereitschaft am höchsten ist.

Schritt 3: Geben Sie Rabatte auf Ereignisse
2006 - Deutschland im WM-Fieber. Können Sie sich noch erinnern? Jeder wollte von der Fußballeu­phorie profitieren. Da gab es die verrücktesten Rabattideen bis hin zu dem "Rabatt für jedes Tor, das die deutsche Mannschaft schießt". Heute ist es ein bisschen ruhiger um diese Ereignis-Rabatte geworden. Aber wieso eigentlich? Ereignisse finden doch jeden Tag statt

a. Geburtstags- und andere Festtags­rabatte. Viele Shops erfragen die Geburtstagsdaten ihrer Kunden. Aber mehr als ein Glückwunsch oder ein 5-Euro-Gutschein springt dann selten dabei heraus. Zeigen Sie sich an diesem Tag großzügig - gewähren Sie je nach Ihrer Kal­kulation 10, 15 oder 20 % Rabatt - allerdings nur für 24 Stunden! Erfolgsbeispiel Phantasialand in Brühl bei Köln: Jedes Geburts­tagskind erhält unabhängig vom Alter an seinem Ehrentag freien Eintritt - und wer geht schon allein in einen Freizeitpark?

b. Bundesliga-Rabatte. Montags liegt das Bundesliga-Wochenende hinter uns. Für die einen Fans war es Grund zum Jubeln, andere weinen sich die Augen aus. Machen Sie was draus! Mit folgender Promotionidee können Sie sich zum Beispiel an die Fans des 1. FC Köln wenden. Sie se­lektieren alle Adressen aus dem PLZ-Gebiet "50" und trösten sie mit den Worten: "Wieder keine Punkte beim FC? Hier kommt Trost. Eine Woche lang zahlen Sie, als unser Kölner Kunde, keine Versandkosten."

Fazit: Einfallslose Rabatte sind zu teu­er! Wer nach witzigen Rabat­tideen sucht und diese nach Kundengruppen differenziert, entgeht der allgemeinen Rabatt­falle. Denn nicht das Sortiment wird dauerhaft im Preis gesenkt, sondern der Kunde wird mit ge­zielten Aktionen zum Kaufen stimuliert. Durch den häufigen Wechsel von Rabattideen kommt beim Kunden vor allem dies an: Rabatt ist Glückssache. Und mal ehrlich: Wer freut sich nicht darüber, Glück zu haben?

Tipp: Viele weitere Ideen für einfallsreiche und wirkungsvolle Werbung finden Sie hier...

Quelle: Dieser Praxistipp stammt aus WerbePraxis aktuell


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Studie der Woche: Die stärkste Handelsmarke Deutschlands

Aldi? Tchibo? Oder etwa Ikea? Was ist Deutschlands stärkste Handelsmarke? Dieser Frage geht die aktuelle Studie der internationalen Managementberatung BBDO Consulting nach. Das Ergebnis überrascht: Die genannten Unternehmen platzierten sich zwar ganz oben im Marken-Ranking, Aldi auf Platz 2, Ikea auf Platz 3, Tchibo verpasste das Siegertreppchen knapp und belegte den 4. Platz. Der Sieger dieses Jahres ist der Versender Amazon.

Unter den Top 10 finden sich darüber hinaus der Drogerist dm (Platz 5), die Elektronikfachmärkte Saturn (Platz 6) und Media Markt (Platz 7), das Bekleidungshaus C&A (Platz 8), die Parfümerie-Kette Douglas (Platz 9) und der Optiker Fielmann (Platz 10).

Das Ranking basiert auf der aktuellen Studie Retail Brands in Deutschland - Markenstärke und Markenimages 2009, die einen Überblick über die Qualität der Markenführung im deutschen Handel gibt. Die Studie analysiert die Stärke deutscher Retail Brands und geht dabei über die übliche Betrachtung von Einzelaspekten wie Preis, Sortiment, Einkaufsatmosphäre oder Kundenzufriedenheit hinaus.

Das zugrunde liegende mehrstufige Modell ermittelt die Markenstärke aus der Kundenperspektive, die aus den beiden Komponenten Markenpräsenz und Markennutzen resultiert. Die Markenpräsenz setzt sich aus der Bekanntheit und der Klarheit des Bildes, das die Konsumenten von der Retail Brand haben, zusammen. Der Markennutzen hingegen basiert auf einer emotionalen sowie einer funktionalen Komponente. Die Berechnung des Markennutzens berücksichtigt damit sowohl die dem Unternehmen entgegengebrachte Sympathie und das Vertrauen als auch die Einzigartigkeit und die Orientierung des Händlers an den Kundenbedürfnissen.

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