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Beratungsletter für Marketing- und Trendinformationen vom 21.09.2006
Einkaufs-Profis erwarten weiter steigende Preise
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
in unserem Beratungsletter vom 10. August hatten Sie die Möglichkeit, an der groß angelegten Studie "Einkaufsmanager Wirtschaftsboard Deutschland" teilzunehmen. An dieser Stelle erstmal ein großes Dankeschön an alle, die sich beteiligt haben.
Die Ergebnisse möchte ich Ihnen natürlich nicht vorenthalten:
Die deutschen Unternehmen rechnen mit weiter steigenden Einkaufspreisen für Zulieferprodukte. Das sehen fast drei Viertel der vom Fachverlag für Privatfinanzen im Fachblatt Der Einkaufsmanager befragten Einkaufsprofis so.
Die Konsequenz aus der Preiserwartung der Einkäufer: Die Unternehmen sehen sich nach Alternativen um und kaufen verstärkt im Ausland ein. Bevorzugte Regionen: Osteuropa (51 % suchen hier nach neuen Einkaufsquellen) und Südostasien (41 %).
Lieferantenkartelle schaden nach Ansicht von fast drei Viertel der Befragten dem Standort Deutschland. Die Einkaufsprofis erwarten von der Politik, dass sie gegen die Konzentration auf Lieferantenseite, insbesondere auf dem Energiemarkt, systematisch vorgeht.
Weiterhin sehen die Mittelständler, die an der Befragung teilgenommen haben, bei den Steuersätzen nach wie vor Spielraum nach unten. Um die Beschäftigungszahl in Deutschland wesentlich zu erhöhen, müssen die Steuern und Abgaben vor allem bei Arbeitern und Angestellten runter. Dieser Meinung sind neun von zehn der befragten Einkaufsmanager. Gleichzeitig wird von vielen Befragten ausdrücklich ein Bürokratieabbau, die Verringerung der Regulierungsdichte oder eine Vereinfachung des Steuerrechts gefordert, obwohl diese Punkte nicht explizit abgefragt wurden.
Ihr

Markus Floßdorf Chefredakteur
Bei Fragen, Anmerkungen und Kritik zögern Sie nicht, sich an mich zu wenden: markus.flossdorf@marketing-trendinformationen.de
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Einkaufsmanagement
Achtung: Seit diesem Monat gilt neue Arbeitszeitregelung für Fahrpersonal!
Für Fahrer von LKW und Bussen gilt seit 1. September eine neue Arbeitszeitregelung. Damit ist die EU-Richtlinie zur Arbeitszeit für mobile Arbeitnehmer nun vollständig umgesetzt. Dramatische Veränderungen haben sich jedoch aus deutscher Sicht nicht ergeben, da die wesentlichen Bestimmungen bereits vorher im deutschen Arbeitszeitgesetz enthalten waren. Der Logistikmanager fasst hier für Sie die wichtigsten Punkte zusammen: Mehr...
Verhandlungen: So knacken Sie sämtliche "Verteidigungslinien" Ihres Lieferanten - Teil I
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Verkaufsmanagement
Achten Sie beim Small Talk genau auf die Körpersprache!
Jeder Verkäufer weiß das: Allein ums Reden geht es beim Small Talk nicht. Das "kleine Gespräch" dient u. a. dem Abchecken von Sympathie und Antipathie, dem Herstellen einer Vertrauensbasis, um ein echtes Gespräch in Gang zu bringen, das zu einem interessanten Kontakt führen kann. Da spielt auch die Körpersprache eine Rolle. VerkaufsManagement aktuell hat die wichtigsten Punkte für Sie zusammengestellt: Mehr...
Der neue Trend: Weisen Sie Kunden den Weg - zu eigenen und fremden Produkten
Dieses Vorgehen überrascht auf den ersten Blick: General Motors (GM), der Auto-Hersteller, unterhält einen Beratungsdienst, der auch fremde Marken empfiehlt. Auto-Käufer können hier ihre Wünsche genau offen legen - etwa was der neue Wagen kosten soll, welche Extras wichtig sind, was die geplanten Nutzungen im Alltag sind. Aus diesem Profil leitet GM eine Kauf-Empfehlung ab: Auf einer Liste stehen die für den Bedarf am besten passenden Modelle - und zwar sowohl GM-Autos als auch Pkws anderer Marken, etwa Honda, Nissan oder Ford.
VerkaufsManagement aktuell-Interpretation: GM stellt sich hier als Marktmacher auf - und führt seine Kunden auch zu Angeboten der Konkurrenz.
Warum tut GM das? Mehr...
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Trends / Zukunft
Verzichten Sie auf Service: Wie ein US-Unternehmen 40 Mio. Dollar Umsatz mit nur einem Produkt erzielt
In der Regel gilt: Kunden wollen Hotlines mit freundlichen Mitarbeitern, versandkostenfreie Bestellungen sowie Rücknahmegarantien. Doch ein E-Commerce-Store macht seit Sommer 2004 in den USA jährlich 40 Millionen US-Dollar Umsatz, indem Kundenservice und Auswahl mit Füßen getreten werden: www.woot.com. Lesen Sie dazu diesen Beitrag aus dem Zukunftsletter: Mehr...
So verhindern Sie, dass Ihre Mitarbeiter Däumchen drehen
"Wir haben gute Mitarbeiter. Aber 30 % der Zeit haben sie kaum etwas zu tun." Diese Beobachtung machte Neil Kinnerley von Somerfield, einer Supermarktkette mit über 200 Filialen in Großbritannien. Weil auch andere Firmen über Unterauslastung klagen, gibt es jetzt eine Lösung für dieses Thema. Der Trendletter stellt sie Ihnen hier vor: Mehr...
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Werbung / Marketing
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Kundenbindung
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7. Stellen Sie Ihre Service-Leistungen klar dar
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Dieses Themen-Special 6 des Kompakt-Kurs Werbetexten ist den rechtlichen Rahmenbedingungen des Werbetextens gewidmet: dem Werbe- und Wettbewerbsrecht.
Lesen Sie hier alles über Das "Grundgesetz" der WerbungWas Sie bei Werbung im Fernabsatz-Bereich beachten müssenRechtliche Bestimmungen zu einzelnen Elementen einer Direct MailRechtliche Regelungen zu bestimmten Zielgruppen und BereichenVertragliche Grundlagen für Ihre Arbeit als Werbetexter
Was diesen Rechtsbereich geradezu spannend macht, ist die Tatsache, dass eigentlich nur sehr wenig Konkretes schriftlich fixiert ist. Klare Aussagen wie "Kuverts mit diesem oder jenem Aussehen dürfen nicht versandt werden" werden Sie im Werberecht nicht finden. Deshalb müssen sich Werberechtler intensiv mit der Rechtsprechung auf diesem Gebiet beschäftigen. Und dadurch gewinnt die trockene Materie an Leben. Lesen Sie hier mehr über das Themenspecial 6 |
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Werbeidee der Woche
Nutzen Sie Reklamationen als Chance - und steigern Sie damit Ihren Umsatz! Vielleicht werfen sie jetzt gerade einen irritierten Blick auf diese Überschrift. Das soll eine Mehr-Umsatz-Idee sein? Ja! Denn es hat sich gezeigt, dass der professionelle Umgang mit reklamierenden Kunden im wahrsten Sinne des Wortes "Freunde fürs Leben" schaffen kann.
Nur 15 % der Kunden reklamieren überhaupt. Aber ebendiese Kunden, die sich bei Ihnen melden, sind die besten Berater Ihres Unternehmens. Denn mit jeder Beschwerde, die an Sie herangetragen wird, können Sie einem Kunden beweisen, dass Sie ihn ernst nehmen.
Wie wichtig da ist, macht folgende Statistik deutlich: Über 80 % der Verbraucher wechseln einen Anbieter nicht wegen mangelhafter Produkte, sondern weil er ihnen nicht genug Beachtung schenkt! Gelingt es Ihnen, diese emotionale Lücke zu füllen, können Sie eine weit überdurchschnittliche Kundenbindung erreichen.
Beispiel: Der Büroartikel-Versender Viking schafft es, in einem stagnierenden Markt jährliche Umsatzsteigerungen von bis zu 30 % zu erzielen. Ein Grund für diesen Erfolg ist ein spezielles Schulungsprogramm für die Mitarbeiter, die Kundenreklamationen entgegennehmen. Die Kernbotschaft dieses Programms heißt: "Der Kunde hat recht!" In komplizierten Fällen gibt es eine "Chef-Behandlung": Dann spricht der Geschäftsführer persönlich mit unzufriedenen Kunden und bietet eine kulante Problemlösung an.
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