Studie zur Mundpropaganda
Negative Mundpropaganda seltener als gedacht
Wieso Sie vor negativer Mundpropaganda nicht zu viel Angst zu haben brauchen
Den Satz kennen Sie sicher: "Eine positive Erfahrung erzählt man drei Leuten weiter, eine negative Erfahrung zehn." Stimmt nicht, sagt jetzt eine aktuelle Studie des Münchner Unternehmens Trnd zum Thema Mundpropaganda. Trnd betreibt eine Empfehlungsplattform und hat mehrere Tausend der dort registrierten Teilnehmer befragt. Weitere Erkenntnisse der Mundpropaganda-Studie:
- Die meisten Menschen erinnern sich spontan viel eher an positive (89 %) als an negative (7 %) Mundpropaganda.
- Negative Mundpropaganda verbreitet sich kaum weiter als positive – im Mittel wird ein sehr negatives Erlebnis an 8,25 Personen weitergetragen, ein sehr positives an 7,44 Personen.
- Neutrale Mundpropaganda gibt es wenig – Konsumentenäußerungen haben fast immer negative oder positive Polarität.
Ein weiteres Indiz dafür, dass übertriebene Angst vor negativer Mundpropaganda nicht sein muss. Denn offenbar macht es auch mehr Spaß, über positive Erfahrungen zu berichten. Schließlich wird nur eine positive Empfehlung zum Ratschlag, der einem Freund oder Bekannten weiterhelfen kann.
Allerdings müssen die Ergebnisse der Studie auch mit gewissen Einschränkungen betrachtet werden. Befragt wurden ausschließlich Personen, die als Empfehler bei der Plattform agieren. Sie haben vermutlich ein höheres Interesse als die durchschnittliche Bevölkerung, Produkterfahrungen weiterzugeben.
Die Studie zum Thema Mundpropaganda können Sie hier herunterladen: http://company.trnd.com/de/ueber-word-of-mouth/downloads.
Fazit: Reduzieren Sie Ihre Befürchtungen vor öffentlicher Kritik in Foren, Blogs und Portalen. Stellen Sie sich dem Urteil der Kunden!
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