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Krisen-PR

Die Öffentlichkeitsarbeit in Krisensituationen ist ein heikles Unterfangen, welches ein hohes Maß an Sensibilität erfordert. Die Ursachen, die Krisen-PR nötig machen, können unternehmensintern und extern sein.

Unter die unternehmensinternen Gründe fallen etwa Streiks oder Standortschließungen. Ein besonders wichtiger externer Grund für PR zur Kriseneindämmung ist Rufmord durch Wettbewerber oder Ex-Mitarbeiter.

Eine Krise bedeutet für Ihr Unternehmen meist einen sofort wirksamen Nachteil, zum Beispiel Produktmeidung durch potentielle Kunden. Bei Nichtbeachtung wirkt sich eine Krise allerdings auch langfristig negativ aus.

Üblicherweise finden Unternehmenskrisen durch die klassischen Medien öffentliche Beachtung. Natürlich spielt auch der Onlinejournalismus heutzutage eine beträchtliche Rolle. Kanäle, die man dabei auf keinen Fall außer Acht lassen sollte, sind die der relativ jungen Social Media.

Nehmen wir als Beispiel Twitter. Hier kann jeder Nutzer kurze Nachrichten verfassen, die in der Regel öffentlich sichtbar sind. Sollte nun ein unzufriedener Kunde eine negative Nachricht schreiben, können Sie dieser kleinen Krise nur entgegentreten, indem Sie offen und freundlich auf den Verfasser der Nachricht zugehen. Am besten ist es hierbei natürlich, wenn Sie Ihre Reaktion ebenfalls als öffentlichen Tweet verfassen. So wird ein positives Gesamtbild geschaffen und ein erster Schritt zur Abwendung von Krisen gemacht.

Generelles Vorgehen bei der Krisen-PR

Allgemein gilt bei der Krisen-PR das Prinzip der Ehrlichkeit. Informieren Sie sich über die Krise, die Hintergründe und inwieweit eine eventuelle Schuld bei Ihnen liegen könnte. Natürlich müssen Sie nicht alle Fakten offen legen. Es sollte zusätzlich eine ehrliche menschliche Komponente ins Spiel kommen. Mangelnde Betroffenheit und Arroganz sind Charakteristika, die Ihren Zielen entgegenwirken.

Versuchen Sie auch nicht, von der eigentlichen Krise abzulenken, indem Sie auf Fehler der Konkurrenz oder auf Nebenschauplätze hinweisen. Die Journalisten und die Öffentlichkeit werden diese Taktiken durchschauen, was eine weitere Reputationseinbuße nach sich ziehen wird.

Generell gilt es, bei der Bewältigung der Krise offen, selbstkritisch und menschlich zu bleiben.

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