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Steigern Sie Ihre Klickraten mit der passenden Handlungsaufforderung in Newslettern und E-Mailings

veröffentlicht am 11.05.2010 unter Online-Marketing
Wie Sie mit einer eindeutigen und angemessenen Aufforderung Ihre Leser zum Kauf führen
Die allermeisten Newsletter oder E-Mailings, in denen Produkte oder Leistungen angeboten  werden, enden mit der eher banalen Aufforderung „Jetzt kaufen!“ oder gar „Hier klicken!“. Wir  verraten Ihnen hier, dass es auch anders und vor allem erfolgreicher geht.

3 Aspekte sind für die Handlungsaufforderung in einem Newsletter von Bedeutung: die  Formulierung, die Platzierung und die Gestaltung. Wenn diese 3 Eckpfeiler stehen, können Sie sich auf gute Klickraten freuen.

1. Finden Sie die richtigen Worte für Ihr Angebot
Bei der Wahl der passenden Formulierung für Ihre Handlungsaufforderung betrachten Sie das  angebotene Produkt und die Art und Weise, wie Sie es beschreiben. Dabei sind grundsätzlich 2 Typen von Produkten zu unterscheiden, nennen wir sie Erklär- und Spontanprodukte:

Erklärprodukte sind solche, auf die Sie in einem Newsletter neugierig machen und dann auf  einer Landingpage weitere Informationen liefern. Klassische Beispiele für Erklärprodukte sind  PCs, Reisen, Autos oder Elektrogeräte. Der Leser bekommt also erste Daten oder Fakten, die  sein Interesse wecken.

Für eine konkrete Kaufentscheidung reichen diese allerdings in der  Regel nicht aus. Es liegt also noch keine konkrete Kaufbereitschaft vor. Deshalb würde eine  Formulierung wie „Jetzt kaufen!“ ihn eher abschrecken und von einem Klick abhalten. Bei  Produkten, die einer weiteren Erklärung bzw. zusätzlicher Informationen bedürfen, wählen Sie deshalb eine Handlungsaufforderung der Art „Weitere Informationen“ oder „Hier mehr erfahren“. 

Dem Leser geben Sie damit das Gefühl, dass Sie ihn beraten und nicht zum Kauf drängen möchten.

Ganz anders sieht die Frage der Formulierung bei Spontanprodukten aus. Das sind alle Dinge,  bei denen der Leser anhand Ihrer Beschreibung sofort weiß, was sich dahinter verbirgt. Mitunter genügt die Nennung eines Titels mit Preis für eine konkrete Kaufentscheidung. Denken Sie z. B.  an die aktuelle Harry-Potter-DVD. Auch bei einem Mailing zum neuen iPhone kann eine Kurzvorstellung mit dem Hinweis der Verfügbarkeit durchaus ausreichen.

Bei Spontanprodukten fahren Sie mit der Handlungsaufforderung „Jetzt kaufen!“ in der Regel gut.  Je nach Produkt und Attraktivität können Sie die Wirkung mit „Jetzt sichern!“ oder „Jetzt sparen!“  noch steigern.

Praxis-Tipp: Treffen Sie anhand der Kenntnis Ihrer Produkte und der Empfänger-Struktur Ihres  Newsletters die Entscheidung für die passende Formulierung. Beispiel: Das Anbieten eines  aktuellen Notebooks funktioniert bei einer IT-Zielgruppe optimal über Name und Preis, während  z. B. junge Mütter eventuell weitere Informationen benötigen.

2. Wo Sie Ihre Handlungsaufforderung platzieren
Normalerweise platzieren Newsletter-Versender ihre Handlungsaufforderung am Ende der  Produktbeschreibung. Das ist auch der richtige Platz. Sie verschenken allerdings einiges an Klick-Potenzial, wenn Sie sich nur auf diese eine Position beschränken. Bei längeren  Produktbeschreibungen bietet es sich an, auch innerhalb der Beschreibung die Möglichkeit zu  geben, die Landingpage für weitere Informationen aufzurufen.

Damit holen Sie die Leser ab,  deren Interesse Sie bereits sehr früh wecken können. Eine weitere - eher subtile - Art der  Handlungsaufforderung bieten Ihnen Produktabbildungen und Überschriften. Wenn Sie diese mit  einem Link auf die Landingpage versehen, werden einige Ihrer Leser auch dieser Einladung folgen.

Praxis-Tipp: Wenn Sie Grafiken einsetzen, versehen Sie diese mit einem ALT-Tag, der Ihre  Handlungsaufforderung enthält. Das ist vor allem für die E-Mail-Programme wichtig, die Grafiken  gar nicht oder erst nach Anforderung anzeigen. Auch Links versehen Sie mit einer Aufforderung  im Linktext, um die Leser zusätzlich zu motivieren.

3. So gestalten Sie Ihre Handlungsaufforderung
Neben der passenden Formulierung und der Position ist es natürlich wichtig, dass die  Handlungsaufforderung in Ihrer E-Mail möglichst auf den ersten Blick auffällt. Dabei können Sie  die folgenden Mittel einsetzen:
  • Wahl einer größeren Schrift
  • Formatierung mit dem Attribut Fett
  • Darstellung in einer auffälligen Farbe, die sich vom restlichen Text abhebt
  • Abstand vom Text
  • Rechtsbündige Formatierung
  • Einsatz von Sonderzeichen (wie z. B. Pfeilen, Punkten oder Ausrufezeichen)
  • Einbettung in eine auffällige Grafik (ALT-Tag nicht vergessen!)
  • Testen, testen, testen
Wie in allen Bereichen des Onlinemarketings gilt auch bei der Handlungsaufforderung der  Grundsatz „Versuch macht klug!“. Teilen Sie immer mal wieder Ihre Empfängerliste auf und  verschicken Mails mit verschiedenen Aufforderungen.

Anschließend werten Sie die Klickraten und  Konversionen aus. Die erfolgreichere Version testen Sie dann gegen eine neue Variante. So verfeinern Sie Ihre Formulierungen immer mehr und kommen dem optimalen Ergebnis immer näher.

Praxis-Tipp: Die hier vorgestellten Tipps zur Formulierung, Platzierung und Gestaltung der  Handlungsaufforderung für Ihre Newsletter und Mailings können Sie problemlos auf Ihre  Webseite oder Landingpages übertragen. Auch dort werden sie ihre Wirkung erzielen.
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Lesermeinungen
„Ich bin seit 2 Jahren im Bereich Grafikdesign selbstständig. WerbePraxis aktuell lese ich seit 1 Jahr und habe inzwischen einiges umgesetzt. Die Tipps sind spannend und oft denke ich beim Lesen: Ach Mensch, da hätte ich auch drauf kommen können. Letztens gab es den Artikel über die 8 schlimmsten Website-Fehler. Nachdem ich mir die Websites meiner Kunden daraufhin angeschaut habe, gab es doch einiges an Verbesserungsvorschlägen, die wir dann gemeinsam umgesetzt haben. Diese Umsetzbarkeit und Praxisnähe ist das große Plus von WerbePraxis aktuell.“

Martina Marder, Dieburg

Vorgestellt
Günter Stein
Günter Stein
Chefredakteur von
„Besser verkaufen”

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