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So geben Sie Kunden das Gefühl, dass Sie ihre Wünsche kennen

veröffentlicht am 12.05.2009 unter Kundenbindung
Bei anonymer Personalisierung können Sie Verhalten erahnen

Mit einer komplexen Kundendatenbank und einer entsprechenden Auswertung können Sie einen Shop auf nahezu jeden Kunden zuschneiden. Mit der anonymen Personalisierung sprechen Sie auch unbekannte Kunden individuell an. Dabei kommt es auf ein gutes Gespür und die Vorahnung des zu erwartenden Kundenverhaltens an.
Anonym und personalisiert passen auf den ersten Blick nicht zusammen. Diesen Widerspruch lösen Sie dadurch auf, dass Sie Typologien Ihrer Besucher bilden. Dann können Sie das mögliche Verhalten mit einer recht hohen Wahrscheinlichkeit voraussagen. Ihr Besucher hat dann das Gefühl, Sie kennen seine Vorlieben und gehen darauf ein. Das stellt ihn zufrieden.

„Das könnte Sie auch interessieren“
Besonders einfach funktioniert die anonyme Personalisierung bei der Funktion „Diese Artikel könnten Sie auch interessieren“, die viele Shops anbieten. Dabei werden vergleichbare Produkte für ausgewählte oder angesehene Produkte eingebunden. Diese können von anderen Herstellern sein oder andere Modelle des jeweiligen Produkts.

Wenn sich jemand beispielsweise einen HiFi-Verstärker anschaut, liegt es nahe, dass er sich auch für die Modelle anderer Hersteller interessiert. Noch einfacher ist es bei Büchern oder CDs. Als Kriterium für vergleichbare Produkte dient dann der Autor bzw. Interpret oder das entsprechende Genre.

Grundlage für Ihre Vorschläge ist eine einfache Datenbank, in der Sie für jedes Ihrer Produkte andere Produkte ablegen, die dazu passen.

„Kunden, die das gekauft haben, interessierten sich auch für ...“
Ähnlich funktioniert die Funktion „Kunden, die das gekauft haben, interessierten sich auch für ...“. In diesem Fall werden Komplementärprodukte für ausgewählte oder angesehene Produkte eingebunden.

Für den am HiFi-Verstärker Interessierten werden dann die passenden Anschlusskabel oder Lautsprecher angeboten. Bei Büchern oder CDs wird wieder der Autor bzw. Interpret oder das entsprechende Genre herangezogen. Auf die gleiche Art und Weise können Sie auch unter dem Titel „Bestellen Sie jetzt direkt das passende Zubehör / die benötigten Verbrauchsmaterialien mit“ die zur Auswahl passenden Artikel einbinden.

Praxis-Tipp: Beachten Sie bei beiden Arten der anonymen Personalisierung unbedingt, dass Ihre Vorschläge auch tatsächlich passen. Offensichtliche Ausrutscher sind peinlich und führen bei Ihren Besuchern im schlimmsten Fall dazu, dass sie Ihren Empfehlungen grundsätzlich misstrauen.

Erkennen Sie Ihre Besucher wieder
Über eine Cookie-Lösung, die Ihnen Ihr Webmaster problemlos einrichten kann, ist es möglich, dass sich Ihre Seite an das Verhalten eines Users bei seinem letzten Besuch „erinnert“. Sie können ihn dann auf Ihren Seiten mit entsprechenden Angeboten empfangen, ohne dass er sich jemals persönlich registriert hat.

Praxis-Tipp: Die Cookie-Lösung kann immer dann zu Problemen bzw. Missverständnissen führen, wenn ein Besucher sehr unterschiedliche Verhaltensweisen an den Tag legt. Der Einkauf von Geschenken für den Hochzeitstag beispielsweise ist vorschlagsmäßig nur schwer mit der Schulbuchbestellung oder der betrieblichen Versorgung mit Verbrauchsmaterialien unter einen Hut zu bringen. Dieses Problem lösen Sie, indem Sie Produktgruppen oder Kategorien erst nach der zweiten Bestellung zuordnen.
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„Ich finde, dass „Besser verkaufen” ein äußerst guter und kompetenter Ratgeber ist: Ob Mitarbeiterführung, strategische Gespräche mit Kunden oder Verhandlungen mit der Geschäftsführung, hier werden alle Bereiche abgedeckt. Viele der aktuellen Tipps werden auch intern bei uns im Unternehmen für andere Bereiche adaptiert und umgesetzt. Für mich ist „Besser verkaufen” sowohl für meine Abteilung als auch für mich persönlich ein großer Gewinn.“

Thomas Koshold, Hagen

Vorgestellt
Axel Gloger
Axel Gloger
Chefredakteur des
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