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Wie Sie mit Leserbriefen kräftig für Ihr Unternehmen werben können
Leserbriefe sind eine äußerst effektive und Erfolg versprechende Möglichkeit, auf eine Person oder eine Firma aufmerksam zu machen.
Sicher ging es Ihnen auch schon so: Sie lesen in der Zeitung einen Beitrag, dessen Inhalt Sie so stark anspricht, dass Sie gerne persönlich dazu Stellung beziehen möchten: entweder um die Aussage des Artikels zu bekräftigen oder aber um dem Inhalt des Beitrags vehement zu widersprechen.
In den meisten Fällen jedoch bleibt es lediglich beim Vorhaben: nur 1 von 300 Leserbriefen wird auch tatsächlich geschrieben und abgeschickt.
Dabei sind Leserbriefe eine äußerst effektive und Erfolg versprechende Möglichkeit, auf eine Person oder eine Firma aufmerksam zu machen.
Welche Vorteile hat ein Leserbrief?
- Anders als in einer Pressemitteilung, mit der Sie objektiv und möglichst nicht zu "werblich" über eine Neuigkeit informieren, haben Sie in einem Leserbrief die Möglichkeit, Ihre persönliche Meinung zu einem Thema kundzutun. So können Sie sich und Ihr Unternehmen sehr wirkungsvoll ins Gespräch bringen.
- Ein Leserbrief ist für Sie die einzige Möglichkeit, einen Kommentar in Ihrem Sinne in die Zeitung zu bekommen. Dieses Privileg hat sonst ausschließlich der Chefredakteur in einem Kommentar oder Leitartikel.
- Mit einem Leserbrief können Sie Dinge auf den Punkt bringen, für die Sie anderenfalls seitenlange Erklärungen abfassen müssten. Fachleute sind sogar der Auffassung, dass man mit einem guten, pointierten Leserbrief mehr erreichen kann als mit vielen langen Pressetexten.
- In einem Leserbrief können Sie unmittelbar und innerhalb kürzester Zeit auf aktuelle Berichte und Ereignisse reagieren.
Wie sollte ein Leserbrief geschrieben sein, damit er abgedruckt wird?
- Seien Sie aktuell: Schreiben Sie Ihren Leserbrief unmittelbar nach Veröffentlichung des Beitrags, auf den Sie Bezug nehmen. Die meisten Leserstatements werden innerhalb von 7 bis 10 Tagen gedruckt, da zu einem späteren Zeitpunkt für die anderen Zeitungsleser kaum noch ein Zusammenhang herzustellen ist. Mehr als 2 Wochen nach dem Artikel hat Ihr Leserbrief keine Chance mehr auf eine Veröffentlichung.
- Sagen Sie Ihre Meinung: In einem Leserbrief ist Ihre Meinung gefragt. Nehmen Sie darum kein Blatt vor den Mund und verzichten Sie auf überlange Darstellungen von Sachverhalten. Aber: Seien Sie mit Ihren Äußerungen niemals beleidigend oder ausfallend - dies könnte im äußersten Fall strafrechtliche Konsequenzen für Sie mit sich bringen.
- Schreiben Sie originell und möglichst witzig: Wenn es das Thema zulässt, sollten Sie in origineller und pointierter Form auf den Punkt kommen. Damit erhöhen Sie zum einen den Lesewert Ihres Briefs deutlich und erreichen außerdem bei den meisten Lesern mehr als mit einer bierernsten Abhandlung.
- Fassen Sie sich kurz: Ihr Leserbrief sollte auf keinen Fall länger als 30 oder 40 Schreibmaschinenzeilen sein. Darüber hinaus fällt Ihr Text unweigerlich dem Rotstift des verantwortlichen Redakteurs zum Opfer und Sie riskieren, dass genau die Passagen gestrichen werden, die Ihnen wichtig sind.
- Kennzeichnen Sie Ihren Leserbrief: In einer Zeitungsredaktion gehen täglich eine Unmenge an Briefen, Faxen und Pressemitteilungen ein. Um den verantwortlichen Redakteuren die Arbeit zu erleichtern, sollten Sie Ihr Schreiben deutlich als LESERBRIEF bezeichnen. Außerdem ist es für das Verständnis Ihres Briefs hilfreich, den Artikel, auf den Sie Bezug nehmen, kurz zu zitieren.
- Schreiben Sie nicht anonym: Immer mehr Zeitungsredakteure vergewissern sich durch Stichproben, ob der angegebene Absender auch tatsächlich der Autor eines Leserbriefs ist. Aus gutem Grund: Schon häufig wurden Namen und Adressen ahnungsloser Mitbürger für organisierte Leserbriefkampagnen missbraucht. Geben Sie also immer Ihren Namen und Ihre vollständige Adresse und Telefonnummer an.
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| Lesermeinungen |
„Der Zukunftsletter ist für mich ein wichtiges Frühwarn-Instrument. In unserem Corporate Center Personal denken wir für unsere 95.000 Mitarbeiter weit voraus: Was sind die künftigen Mega-Trends? Was für Chancen und Probleme wird es in der Multioptionsgesellschaft geben? Da gibt uns der Zukunftsletter frühzeitig Hinweise.“

Sigurd Schmidt, Deutsche Bank AG, Frankfurt
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