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8 Tipps für Marketing-Leiter zum richtigen Umgang mit der Presse

veröffentlicht am 19.04.2007 unter Marketing
Der Erfolg Ihrer Pressearbeit hängt maßgeblich davon ab, wie Sie als Marketing-Verantwortlicher mit Journalisten umgehen. Die folgenden Tipps helfen Ihnen beim regelmäßigen Kontakt.

Die optimale Gestaltung Ihrer Nachrichten
  1. Aktualität

    Redakteure sind häufig unter Zeitdruck und sind daher sehr empfänglich für „mundgerecht“ gestaltete Texte. Prüfen Sie Ihren Pressetext vor dem Versenden noch einmal selbstkritisch. Sind Ihre Themen und Texte aktuell? Wird die angepeilte Zielgruppe angesprochen?
  1. „In der Kürze liegt die Würze“

    Presseleute arbeiten nach dem Leitspruch „keep it short and simple“. Vermeiden Sie Schachtelsätze und trauen Sie sich, einen langen und unverständlichen Satz zu trennen. Machen Sie zwei einfache und verständliche Sätze daraus.
     
  2. Namen sind Nachrichten

    Ein guter Pressetext enthält neben einer sachlichen Darstellung der Fakten auch Namen und Zitate. Diese machen die Meldung lebendig und werden gerne verwendet.
     
  3. Visualisieren Sie!

    Fotos, Schaubilder und Grafiken sind leichter aufzunehmen und steigern den Informationsgehalt. Achten Sie dabei jedoch auf eine kurze und aussagekräftige Bildunterschrift.

Der richtige Umgang mit dem Journalisten
  1. Seriosität schafft Vertrauen

    Schönfärberei, Superlative und Lobeshymnen haben in der Pressearbeit nichts zu suchen. Je weiter Sie sich aus dem Fenster lehnen, umso kleiner wird die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Inhalte abgedruckt werden.

    Schaffen Sie stattdessen Vertrauen durch neutrale Information und Seriosität. Stehen Pressegespräche oder Telefonate an, so stellen Sie sich besonders auf die unbequemen Fragen ein.

    Es kommt vor, dass Journalisten von sich aus in die Offensive gehen und mehr wissen möchten. Rechnen Sie mit unbequemen Fragen und bereiten Sie sich besonders auf jene Fragen vor, die Sie nicht gestellt bekommen wollen. Hierbei hilft Ihnen eine schriftliche Negativ-Liste, die Sie am besten mit Ihren Team-Kollegen erstellen. Antworten zu angenehmen Themen finden Sie in der Regel schneller, sie sollten aber auch schriftlich vorbereitet sein.
     
  2. Schnelle Bearbeitung

    Bearbeiten Sie eingehende Anfragen immer schnell. Auch wenn Sie eine Frage nicht beantworten können und im eigenen Hause erst einen Ansprechpartner suchen müssen: Geben Sie Rückmeldung an die anfragende Stelle. Journalisten können vor allem eines schlecht: warten.
     
  3. Weniger ist mehr

    Denken Sie vor dem Versenden von Nachrichten darüber nach, für wen diese Mitteilung überhaupt interessant ist. Beliefern Sie nur die Journalisten, für die Ihre Meldung auch von Nutzen ist. Durch regelmäßigen und nutzvollen Informationsfluss schaffen Sie sich Freunde in den Redaktionen. Durch „Informationsbeschuss“ können diese allerdings auch schnell zu Feinden werden.
     
  4. Nachhaken

    Fragen Sie nach, aber nerven Sie nicht. Redakteure bekommen täglich Unmengen von Presseinformationen. Wenn Sie sich sicher sind, dass Ihre Mitteilung einer Erwähnung bedarf, dann haken Sie ruhig nach. Manchmal ist Ihre Meldung vielleicht nur übersehen worden.

    Bleiben Sie dabei allerdings stets höflich und informativ und niemals mahnend oder belehrend. Teilen Sie dem Redakteur mit, was an der Meldung Ihrer Meinung nach für den Leser interessant und neu ist.

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„In unserer Werbeagentur mit 20 Mitarbeitern bin ich im kreativen Bereich tätig und lese den Zukunftsletter seit es ihn gibt. Für mich ist er nicht nur Ideengeber, sondern auch Freizeitvergnügen: Es gibt viele spannende Themen und Ideen aus ganz unterschiedlichen Bereichen und aus der ganzen Welt. Diese Vielfältigkeit macht die Lektüre vom Zukunftsletter jedesmal wieder zu einem echten Lesevergnügen. Und nebenbei erweitert man sein Wissen und seinen Horizont. Ich bleibe bestimmt noch lange dabei.“

Michael Weber, WSP Design Werbeagentur GmbH, Heidelberg

Vorgestellt
Axel Gloger
Axel Gloger
Chefredakteur des
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