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10 Fehler vermeiden: So werden Ihre E-Mail-Newsletter auch gelesen

veröffentlicht am 05.05.2009 unter Marketing
Immer mehr Unternehmen setzen auf E-Mail-Newsletter. Zur Kundenbindung, aber auch zur Neukundengewinnung. Doch das bedeutet auch: Sie müssen mit Ihrem Newsletter besser sein, als andere. Denn bis zu 16 Newsletter haben Internet-Nutzer abonniert.
Genau hier Gedankenschmalz zu investieren, zahlt sich aus. Denn E-Mail-Newsletter haben bessere Response-Raten als normale Briefe. Das liegt daran, das sie vom Empfänger ausdrücklich gewünscht sind. Das Erfolgsgeheimnis dabei:

Fragen Sie in jeder E-Mail, ob der Weiterbezug gewünscht ist, Dazu bieten Sie am Ende der E-Mail eine bequeme Abbestellmöglichkeit. Ein Klick, und die Adresse wird vom Verteiler gestrichen. Das schafft Vertrauen.

Doch all das nutzt nichts, wenn Ihr Newsletter erst gar nicht gelesen wird

Um das zu verhindern, halten Sie als Marketingverantwortlicher den entscheidenden
Schlüssel in der Hand. Er heißt „Nutzwert“. Und hier spielen Ihre beim Empfänger sichtbare Absender-Adresse und die Betreff-Zeile eine entscheidende Rolle. Ist der Absender unbekannt und die Betreffzeile sieht nach Spam aus, wird Ihr Newsletter im virtuellen Papierkorb des Empfängers verschwinden.

Eine nicht aussagekräftige, einen Nutzen oder eine Neuigkeit versprechende Betreffzeile daggen führt dazu, dass Ihr Newsletter erst einmal mit hoher Wahrscheinlichkeit unglesen im Postkorb bleibt - und später dann in Vergessenheit gerät.

Der Weg zur Aufmerksamkeit ...
... ist die Angst des Lesers, möglicherweise etwas zu verpassen. Prüfen Sie jede Betreffzeile deshalb stets daraufhin, ob Sie dem Empfänger einen Grund gibt, die E-Mail von Ihnen auch zu lesen. „Unsere News“ reicht hierzu nicht aus. „Nur 14 Tage: Kostenloser Service für xa-Kunden“ dagegen ist eine Betreffzeile, die zum einen Dringlichkeit suggeriert und zum anderen einen klaren Nutzen verspricht. Damit ist klar: Das wichtigste Nutzenargument gehört in die Betreffzeile!

Tipp: Die Erfahrung von auf Newsletter-Versand spezialisierten Unternehmen zeigt: Wenn mindestens jede dritte Mail von Ihnen ein einziges, wirklich wertvolles Angebot erhält, reicht das aus.

Auch die Länge entscheidet

Kein Newsletter ohne persönliche Anrede und ohne persönliches Anschreiben (Editorial). Diese Regel ist unverzichtbar, wenn Sie zu Ihren Kunden einen persönlichen Kontakt aufbauen möchten. Das Anschreiben sollte aber maximal drei bis fünf Zeilen lang sein. Ein Inhaltsverzeichnis hilft zudem Schnellesern bei der Orientierung.

Wichtig:
Verbinden Sie die Angaben im Inhaltsverzeichnis mit den entsprechenden Passagen im Text, setzen Sie also Sprungmarken. Das erleichtert es Ihrem Leser, direkt zu den für ihn wichtigten Themen zu gelangen.

Denken Sie auch die richtige Reihenfolge
Wichtig ist auch die Reihenfolge der Meldungen, Nachrichten und Tipps: Grundsätzlich gilt Die wichtigste Meldung steht immer ganz oben. Die zweitwichtigste an zweiter Stelle usw. Sollen in Ihrem Newsletter also mehrere Angebote gebundelt werden, müssen Sie entscheiden, welches der Angebote für das Unternehmen das wichtigste ist.
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Friedrich-Karl Otto, Wiesbaden

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