Werbe-& Marketing-Glossar: Fachbegriffe aus Marketing und Online-Werbung

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A

Ad-Click

Bezeichnet die Anzahl geklickter Banner oder Links, durch die ein Internet-User auf die Website eines Werbenden gelangt. Die Relation zwischen Klicks und Page Views (Einblendungen) gibt die Ad-Click-Rate an.

Adressliste

Adresslisten beinhalten Daten von Kunden, wie Name, Anschrift, Telefonnummer, etc. Viele Unternehmen führen mehrere solcher Adresslisten, wenn z.B. die Kundendaten nach den jeweils gekauften Produkten sortiert sind.

Adresslistenvermietung

Eine Vermietung von Adresslisten zum einmaligen Gebrauch - meist für Werbung über den Postweg. Für gewöhnlich wird ein Festpreis pro Tausend Adressen vereinbart.

Adware

Unentgeltliche Software (Begriff ergibt sich aus den englischen Wörtern "advert" (Werbung) und "Software"), wird über die Einblendung von Bannern und Pop-Ups finanziert. Meist ist es möglich, eine werbefreie Vollversion gegen Gebühr zu erhalten.

Aktive

Sammelbegriff für die Kundenadressen, die noch vor kurzem ein Produkt oder eine Dienstleistung beim Eigentümer der Adressliste gekauft haben.

AH

Abkürzung für Antworthülle (= Antwortkuvert).

AK

Abkürzung für Antwortkuvert (= Antworthülle).

Angebot

Verbindliche Angaben für potentielle Kunden, unter welchen Bedingungen Waren geliefert oder Dienstleistungen erbracht werden.

Aufzählungspunkt

Einzelner Vorteil in einer Liste von Vorteilen, der durch einen fett gedruckten Punkt, eine Nummer oder auch Symbole wie Fragezeichen, Haken u. Ä. zu Beginn der Zeile (und meist auch durch Einrückung der Zeile) besonders hervorgehoben wird.

Ausrollen

Wird ein Mailing erfolgreich getestet, wird es im Anschluss in der Regel erneut an die gleichen Adresslisten verschickt. Beim Ausrollen ist dann jedoch das Adressvolumen bis zu zehnmal größer als beim Test.

B

Banner

Banner sind Werbeeinblendungen, die es in verschiedenen Größen gibt und die meist neben den redaktionellen Teilen der Websites platziert werden - über, neben oder manchmal auch mitten im Text. Für die gängigsten Größen haben sich wiederum Bezeichnungen eingebürgert: ein so genanntes "Halfsize Banner" misst 234 x 60 Pixel, ein "Full Banner" 468 x 60 Pixel. Ein Superbanner nimmt die ganze Bildschirmbreite rechts oder links der Menüleiste in Anspruch und misst 728 x 90 Pixel."Modernere" Banner ermöglichen die Interaktion mit dem User.

Beilage

Wird ein Werbemittel zusammen mit der regulären Ausgabe einer Zeitung oder Zeitschrift versendet, bezeichnet man es als Beilage.

Benefits

Beweis

Soll den Leser überzeugen, dass die im Mailing aufgeführten Behauptungen der Wahrheit entsprechen.

Bild

Bildliche Ausmalung der Vorteile die das Produkt ermöglicht.

Body Copy

Verkaufspräsentation

Booklet

Ein Booklet (engl. Broschüre, Heft) ist ein Heftchen, das weitere Informationen zum Produkt oder einer Dienstleistung enthält. Es kann etwa 2- 80 Seiten umfassen.

Break Even

Gewinnschwelle oder Break-Even-Point ist der Punkt, an dem Erlös und Kosten einer Mailing-Aktion gleich hoch sind und somit weder Verlust noch Gewinn erwirtschaftet wird.

Broschüre

Ein Heft von geringem Umfang, das ein Produkt oder eine Dienstleistung bewirbt.

Bulk-Mailing

Mailing, das in einer großen Menge versendet wird. Bulk = Masse/Menge.

C

Cheshire oder Cheshire-Etikett

Das Chesire ist ein elektronisch hergestelltes, klebstofffreies Etikett. Es findet sich oft auf Zeitungen und Zeitschriften, nachdem es in Listenform gedruckt, maschinell zugeschnitten und automatisch aufgeklebt wurde.

Click-Through-Rate

Stellt die Anzahl der Klicks auf Banner oder Links im Verhältnis zu den Page-Views dar. Wird auch Klickrate genannt. Beispiel: ein Banner wird einhundertmal eingeblendet und währenddessen einmal geklickt. In diesem Fall beträgt die Click-Through-Rate 1%.

Confirmed Opt-In / Double Opt-In

Ein Verfahren aus dem Permission Marketing, bei dem der Empfang regelmäßiger Nachrichten (z. B. E-Mail-Newsletter) explizit bestätigt werden muss. Durch einmaliges Eintragen in eine Abonnentenliste stimmt der Empfänger beim Opt-In-Verfahren dem Empfang zu. Beim Double oder Confirmed Opt-In muss der Eintrag in die Abonnentenliste in einem zweiten Schritt bestätigt werden. In der Regel erhält der User dazu eine E-Mail-Nachricht mit Bitte um Bestätigung an die eingetragene Kontaktadresse.

Content Ad

Werbung/Anzeige, die mitten im Inhalt (engl. Content) der Website positioniert ist und nicht rechts oder links vom Text.

Control

Core Desire

Core Desire bezeichnet im Englischen den dringenden Wunsch, etwas zu haben oder zu bekommen. Im werblichen Umfeld ist damit die primäre Kaufemotion gemeint.

D

Demografie

Die Demografie beschreibt und analysiert insbesondere die Bevölkerungsstrukturen (Zusammensetzung der Bevölkerung aus Gruppierungen, die sich durch bestimmte Merkmale voneinander unterscheiden, z. B. Alter, Geschlecht, Nationalität, Zugehörigkeit zu Haushalten bestimmter Größe), die Bevölkerungsbewegungen, die Bevölkerungsentwicklungen, sowie die Bevölkerungsverteilung und deren Veränderungen.

DHTML-Banner

Bezeichnet Werbebanner, die gegenüber normalen, statischen Bannern erweiterte Funktionalität oder Anzeigeeffekte aufweisen (DHTML = dynamisches HTML). Beispiel: ein Flugzeug fliegt aus dem Banner heraus und durchkreuzt die komplette Website.

DIN-lang-Format

Gängigstes Werbebrief-Format. Dabei wird ein DIN-A4-Brief in ein DIN-lang-Kuvert gesteckt.

Direct Mail

Potenzielle Kunden werden direkt und mit personalisierten Sendungen angeschrieben, um eine Reaktion zu bewirken.

Double Opt-In / Confirmed Opt-In

Ein Verfahren aus dem Permission Marketing, bei dem der Empfang regelmäßiger Nachrichten (z. B. E-Mail-Newsletter) explizit bestätigt werden muss. Durch einmaliges Eintragen in eine Abonnentenliste stimmt der Empfänger beim Opt-In-Verfahren dem Empfang zu. Beim Double oder Confirmed Opt-In muss der Eintrag in die Abonnentenliste in einem zweiten Schritt bestätigt werden. In der Regel erhält der User dazu eine E-Mail-Nachricht mit Bitte um Bestätigung an die eingetragene Kontaktadresse.

E

E-Mail-Newsletter

Per E-Mail versandter Newsletter an einen Kreis von Abonnenten, die sich selbst in die Empfängerliste eingetragen und somit ihr Einverständnis erklärt haben.

Ehemaliger

Ein früherer Kunde, Abonnent oder ein früheres Mitglied einer Organisation.

Eigenschaften

Merkmale, Funktionen oder Attribute eines Produktes oder einer Dienstleistung, die den Kunden zur Kaufentscheidung bringen.

Einstieg

Als Einstieg bezeichnet man den ersten Abschnitt eines Mailings. Hierin befindet sich das Bild und das große Versprechen. In der Regel macht der Einstieg etwa 10 bis 30 % der Gesamtlänge des Mailings aus.

Endorsement

Ähnlich dem Testimonial lobt hier ein Experte ein Produkt oder Angebot aus seinem Fachgebiet.

Exklusivität

Wird häufig in Mailings erzeugt, damit das Angebot für den Leser noch attraktiver wird. Diese Methode macht sich das Verlangen der meisten Menschen zunutze, zu einer elitären Gruppe zu gehören.

Expanding Ad

Ein Banner, das sich vergrößert, sobald der User mit dem Mauszeiger über ihn fährt. Es legt sich über den Content der Website und offenbart seinen gesamten Inhalt. Zieht der User den Mauszeiger weg, bekommt das Banner seine Ursprungsgröße zurück.

F

Falscher Schluss

Rechnet der Leser eines Mailings mit der Aufforderung zum Kauf, nimmt der Brief eine völlig unerwartete Wende. Anstatt ihm das Angebot noch einmal zu nennen und ihn zum Kauf aufzufordern, wird auf ein komplett anderes Thema gelenkt.

Features

Produkt-Eigenschaften

Flash

Mit Flash (Adobe Flash, ehemals Macromedia Flash) lassen sich multimediale Dateien im SWF-Format erstellen; zum Abspielen ist der Flash Player erforderlich. Flash wird auf vielen Webseiten eingesetzt, beispielsweise als Werbebanner, als Teil einer Website (z. B. als Steuerungsmenü) oder sogar in Form kompletter Flash-Seiten.

Flash-Layer

Die Werbeform, die Surfer am meisten nervt. Banner, die den Inhalt einer Website bei jedem Aufruf überlagern und erst durch Klick auf den kleinen, oft gut versteckten Button "Schließen" zum Verschwinden gebracht werden.

Flyer

Ein Flyer (engl.: Flugblatt) ist eine in der Werbung gebräuchliche Kurzfassung aller wesentlichen Informationen zu einem beworbenen Produkt oder Ereignis.

Fulfillment

Das Fulfillment (engl. Erfüllung) beinhaltet sämtliche Aktivitäten, die nach dem Abschluss des Vertrags der Belieferung des Kunden dienen.

G

Garantie

Eine Garantie ist eine Zusicherung eines bestimmten Handelns in einem bestimmten Fall.

Glaubwürdigkeit

Glaubwürdigkeit bezieht sich auf eine Aussage, Quelle oder Person und der Bereitschaft des Lesers, derselben zu glauben. Der Briefautor soll sich als zuverlässige Informationsquelle im Kopf des Lesers verankern, z.B. durch Nennung des vollständigen Namens und der Funktion des Autors inkl. Foto und Kurzportrait.

H

Headline

Als Headline bezeichnet man die Überschrift oder Schlagzeile des Werbebriefes. Sie soll das Interesse des Lesers wecken und ihn so in den Brief hineinziehen.

Hidden Text

Wenn Text in der Farbe des Bildschirmhintergrundes formatiert wird, sodass er vom User nicht mehr gesehen werden kann, nennt man das Hidden Text. Da Suchmaschinen diesen Text aber sehr wohl sehen können, gehört dies zu den verbotenen SEO-Methoden und wird z. B. von Google mit dem Ausschluss aus dem Index bestraft.

Hot Buttons

Werte oder Gefühle, die den potenziellen Kunden dazu bringen, das Produkt oder die Dienstleistung zu erwerben.

HTML-Banner

Am häufigsten verwendete Form des Banners. HTML macht es z.B. möglich, dass innerhalb eines Werbebanners einzelne Links geklickt werden können und der User so mehr Interaktionsmöglichkeiten erhält.

I

Indirekter Ansatz

Hier wird dem Leser nur angedeutet, was im Folgenden geschieht, ohne es ihm deutlich zu machen.

Info-Anforderung

Bezeichnet die Anforderung von Informationsmaterial über das Produkt oder die Dienstleistung aus einer Anzeige oder eines Werbebriefes heraus.

Interstitial

Engl. für Unterbrechung/Zwischenraum. Seite mit Werbung (meist über die gesamte Breite des Browserfensters) zwischen Websites, die vor dem Aufbau der eigentlich gewünschten Seite erscheint. Z.B. bei Hotel- und Reiseportalen während der Ergebnissuche mit Hinweis "Die Datenbank wird gerade durchsucht, das Ergebnis wird Ihnen in Kürze angezeigt.".

K

Käufer

Kategorischer Imperativ

Die Tendenz unseres Gehirns, Informationen schnellstmöglich in Kategorien einzuordnen, um sich wieder anderen Dingen widmen zu können. Der kategorische Imperativ ist der Grund dafür, warum man es vermeiden sollte, einem Werbebrief einen vorhersehbaren Aufbau zu geben: Wenn für den Leser erkennbar wird, in welche Richtung der Brief geht, wird er nicht weiterlesen und den Brief wegschmeißen.

Keyword

Zu Deutsch "Schlüsselwort" gibt der User in das Suchfeld einer Suchmaschine ein, um thematisch passende Websites zu finden. Auch: Suchbegriff nach dessen Abfrage eine entgeltliche Anzeige angezeigt wird.

Keyword-Dichte

Der Begriff Keyword-Dichte - (von Englisch keyword density) - stammt aus der Suchmaschinen-Optimierung und beschreibt das Verhältnis der Anzahl von Vorkommen eines Suchbegriffs zur Summe aller Wörter des Textes einer Webseite, ausgedrückt in Prozent.

Kunde

Kunden sind Personen, Firmen oder Organisationen, die Produkte oder Dienstleistungen in Anspruch genommen und bezahlt haben

L

Lettershop

Als Lettershop bezeichnet man Unternehmen, die ein Mailing oder eine andere personalisierte Werbesendung versandfertig machen - vom Aufkleben der Adressetiketten oder Drucken der Adressinformationen auf den Brief, über das Zusammentragen und verpacken der einzelnen Bestandteile im Kuvert, bis hin zur Sortierung und Anlieferung der Briefe beim Postamt.

Lift Letter oder Lift Note

Soll die Response eines Mailings erhöhen. Es handelt sich hierbei um einen kurzen (handschriftlich oder maschinell geschriebenen) Brief einer Person, die nicht mit dem Autor des Hauptbriefes identisch ist. Das Angebot wird hier häufig aus einer anderen Perspektive betrachtet, als es im Hauptbrief der Fall ist.

List Broker

Bei List Brokern handelt es sich um Personen oder Unternehmen, die sich beruflich mit der Vermietung oder dem Verkauf von Adressen (Adresslisten) befassen. Sie vertreten sowohl den Mieter, als auch den Vermieter der Adressliste(n).

M

Magalog

Alle Bestandteile eines Mailings - Lift Letter (Lift Letter), Hauptbrief, Testimonials (Testimonial) etc. - befinden sich in einem zeitschriftenähnlichen (magazinähnlichen) Format. Diese Formate sind meist farb- und designintensiver als das normale Brief-Format.

Mailing

Englisch für "Werbebrief". Dieser Begriff bezeichnet nicht nur den Brief an sich, sondern sämtliche Bestandteile eines Direct Mail Packages.

Markt

Ausschnitt aus der Gesamtbevölkerung, der potenzielle und aktuelle Kunden eines Produktes oder einer Dienstleistung repräsentiert.

Mehrfachkäufer

Kunden, die mehrmals Dienstleistungen oder Produkte eines Unternehmens in Anspruch genommen oder erworben haben.

Meta-Tags

Spezielle Tags, die die Webseite in Form von Titel, Schlüsselwörtern und einer Umschreibung charakterisieren. Sie sind im Quellcode versteckt und damit für den Internet-User unsichtbar, werden jedoch von Suchmaschinen ausgewertet, wenn sie die damit ausgestatteten Webseiten besuchen. Früher wichtig, um bei Suchmaschinen besser platziert zu werden. Da sie jedoch dazu missbraucht wurden, irreführende Suchbegriffe zu platzieren, legen die Suchmaschinen heute mehr Wert auf den Textinhalt der Seite.

Microsite

Eine Mini-Website, die nach dem Klick auf eine Werbeanzeige erscheint. Microsites werden für Verkaufsförderungsaktionen und bei Gewinnspielen eingesetzt. Sie führen nicht zur Hauptwebsite des Werbetreibenden, sondern dienen einer möglichst gezielten und konzentrierten Werbedarstellung - etwa für Produktneueinführungen. Vorteil: Besuchern können gezielter geführt werden.

Mouse-Move-Banner

Ein Mini-Werbebanner, das neben dem Mauszeiger des Surfers erscheint und dann mit dem Mauszeiger über die Website mitwandert.

O

One-shot-Mailing

Als One-Shot wird eine einzelne Veröffentlichung bezeichnet, die nicht Teil einer Serie ist, z.B. einzelne Bücher. (Gegenstück: Mailings für Abonnements, Reihen oder Serien)

Opt-In

Ein Verfahren aus dem Permission Marketing: Informationen per E-Mail werden nur zugeschickt, wenn die ausdrückliche Zustimmung, etwa durch Eintrag der E-Mail-Adresse in ein entsprechendes Online-Formular auf einer Webseite, vorliegt. Ein großes Problem beim einfachen Opt-In liegt darin, dass beliebige Kontaktdaten zur Anmeldung verwendet werden können, also auch fehlerhafte Daten oder Daten Dritter. Um solche Fehler oder Missbrauch zu vermeiden, verwenden viele heute das VerfahrenDouble Opt-In bzw. Confirmed Opt-In.

Opt-Out

Ein Verfahren aus dem Permission Marketing: Der Empfänger erhält ohne seine vorhergehende aktive Zustimmungen Infos per E-Mail zugeschickt. Er hat jedoch die Möglichkeit, dem zu widersprechen, z. B. durch einen Link, über den er sich aus dem Verteiler löscht. Dieses Verfahren gilt allgemein als unseriös und hart an der Spam-Grenze. Seit 2005 ist in Deutschland die unverlangte Zusendung von E-Mail-Werbung nicht mehr erlaubt. Von unseriösen Unternehmen wird dieses Verbot oft umgangen, indem die Mails vom Ausland mit einer anderen Gesetzeslage aus zugesandt wird.

P

Package

Bezeichnet das komplette Werbemittel (also alle Bestandteile wie Versandhülle, Brief, Antwortschein etc.). Der Begriff Package sagt noch nichts darüber aus, ob das Werbemittel als Mailing oder als Beilage eingesetzt wird.

Page Impressions

Diese Kennzahl zeigt auf, wie oft eine Webseite aufgerufen und vollständig geladen wurde.

Page View(s)

Anderer, älterer Begriff für Page Impressions.

Permission (-Marketing)

Unter Permission Marketing versteht man den Werbe- oder Informations-Versand, z. B. in der Regel in Form von E-Mails, mit der ausdrücklichen Erlaubnis (Permission) des Kunden.

Pforte

Separates Stück Papier (oft in ungewöhnlichem Format), das zusammen mit dem Brief in das Kuvert gesteckt werden. Pforten bieten eine weitere Möglichkeit, den potenziellen Kunden vom Kauf zu überzeugen.

Picture

Pop-up / Pop-under

Werbung, die zusätzlich zur betrachtenden Seite in einem weiteren Browserfenster geöffnet wird. Das Pop-Up erscheint umgehend und überlagert die Hauptseite, während das Pop-Under im Hintergrund geöffnet wird und der User es erst bemerkt, wenn er das Hauptfenster des Browsers schließt bzw die Website verlässt. Inzwischen gibt es fest installierbare Pop-Up-Blocker, die das Öffnen der zusätzlichen Fenster verhindern.

Postkäufer

Menschen, die auf dem Versandweg Waren und Dienstleistungen kaufen.

Potenzieller Kunde

Personen, die für den Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung in Betracht kommen, da sie auf Grund Ihrer Eigenschaften, Wünsche, und finanzieller Situation zur Zielgruppe des Produkts oder der Dienstleistung gehören.

Prämie

Im Marketing wird die kostenlose Zugabe eines Produkts zwecks Verkaufsförderung als Prämie bezeichnet (Werbegeschenk)

Primäre Kaufemotion

Wird der größte Konsumwunsch eines potenziellen Kunden mit einem Mailing angesprochen, dann wurde dessen primäre Kaufemotion getroffen.

Promise

Proof

PS

Der allerletzte Teil eines Werbebriefes, der normalerweise einen bis dato unbekannten Vorteil nennt, die Garantie hervorhebt oder Dringlichkeit kommuniziert.

R

Ratenkäufer

Postkäufer, die Produkte oder Dienstleistungen gekauft haben und den Preis dafür in regelmäßigen, gleich hohen Raten begleichen.

Reihe

Unter Reihe versteht man eine herausgegebene Serie von Produkten zu einem meist klar umrissenen Themenfeld und überwiegend einheitlichem Erscheinungsbild. Die Anzahl der im Rahmen einer Produktreihe erscheinenden Produkte ist in der Regel nach oben offen und steht erst mit dem Einstellen der Produktreihe fest. Reihen finden sich häufig bei Büchern oder Musikangeboten wieder.

Response-Quote

Prozentualer Anteil von positiven Reaktionen, die eine bestimmte Werbe-Aktion hervorgebracht hat.

Response-Texte

Texte, die direkt versuchen, Bestellungen oder Anfragen vom Leser zu erhalten. Gegenstück: Texte, mit denen über einen längeren Zeitraum versucht wird, eine bestimmte Wahrnehmung oder ein bestimmtes Image des Angebots oder des werbenden Unternehmens aufzubauen.

Roll out

S

Sans-Serif-Schriften

Schriften ohne Zierstriche an den Buchstaben und Ziffern, also serifenlose Schriftarten

Schluss

Zusammenfassung aller wichtigen Punkte eines Werbebriefes, die unmittelbar vor der Unterschrift des Briefautors steht.

Seitenleiste

Separate Textbox, um die die Hauptgeschichte herumfließt. Seitenleisten enthalten meist kleine "Geschichten", die die Aussagen der Hauptgeschichte unterstützen sollen.

Self-Mailer

Ein Werbemittel, das ohne Versandkuvert versendet wird.

Serie

Ähnlich wie eine Reihe. Serien laufen zeitlich meist weniger lang als Reihen.

Serifen-Schriften

Diese Schriftarten haben Serifen - kleine Endstriche (Zierstriche) - an Buchstaben und Ziffern, umgangssprachlich auch "Füßchen" genannt.

Sitemap

Ist zum Einen eine vollständige hierarchisch strukturierte Darstellung aller Einzeldokumente (Webseiten) eines Internetauftritts bzw. einer Website (Seitenstruktur). Eine Sitemap ist notwendig, um einen Überblick zu erhalten, welchen Umfang und welche Struktur ein Webauftritt hat. Bei der Sitemap für Suchmaschinen handelt sich um eine einfache TXT-Datei mit einer Auflistung der Seitenadressen oder eine XML-Datei, welche die URL-Adressen der Webseiten inkl. einiger Metadaten (letzte Aktualisierung, Änderungshäufigkeit, Relevanz, Relation zu anderen URL-Adressen des Webauftritts) enthält, so dass die Suchmaschinen den Webauftritt leichter durchsuchen können.

Skyscraper

Zu Deutsch: Wolkenkratzer, ist ein besonders langes und schmales Banner. Daher ist es meist links oder rechts am Rande der Website angebracht und auch beim Scrollen der Website zumindest noch teilweise zu sehen.

Spam

Als Spam werden nicht erwünschte und unverlangte E-Mails bezeichnet. Das Spamming verstößt gegen die Nettikette. Der Aussender muss mit einer Unterlassungsklage rechnen.

Split-Test

Hier werden zwei oder mehr Varianten einer Anzeige oder eines Mailings in derselben Ausgabe einer Zeitschrift oder mit denselben Adresslisten gegeneinander getestet.

Standard

Das stärkste Mailing eines Unternehmens, gegen das neue Mailings getestet werden. Wenn ein neues Mailing (= Test-Mailing) erfolgreicher ist, wird es zum neuen Standard. Achtung: Der Erfolg eines Mailings leitet sich nicht nur aus der Response her, sondern auch daraus, wie viele Kunden das angebotene Produkt tatsächlich behalten und dafür bezahlen.

Streaming AD

Banner mit bewegtem Bild. Sprich: kleine Filmchen, die automatisch beim Besuch der Seite abgespielt werden.

Stuffer

Kurzes Informationsblatt als Beilage zu einem Werbebrief in einer Direct-Mailing-Aktion.

Suchmaschinen-Marketing (SEM)

(engl. Search Engine Marketing, SEM) beinhaltet sämtliche Schritte zur Gewinnung qualifizierter Besucher für einen Webauftritt über Websuchmaschinen.

Suchmaschinen-Optimierung (SEO)

(engl. Search Engine Optimization ,SEO) Maßnahmen, die dazu dienen, Webseiten bei Eingabe eines entsprechenden Suchbegriffs auf den Ergebnisseiten der Suchmaschine auf höheren Plätzen erscheinen zu lassen. SEO bezeichnet außerdem die Dienstleistungen von Firmen bzw. Beratern, die Websiten für Suchmaschinen optimieren und sich um die Vernetzung der Internetpräsenz durch Verlinkungen kümmern.

Sub-Head

Mini-Headline, die den Fließtext eines Werbebriefes aufbricht und dem Leser einen Vorteil kommuniziert.

T

Teaser

Ein kurzer, vorteilsreicher Text auf dem Versandkuvert, der den Leser dazu bringen soll, das Kuvert zu öffnen und mehr über seinen Inhalt herauszufinden.

Testimonial

Testimonial (lat. Zeugenaussage, Beweis) ist ein Begriff aus der Werbung und bezeichnet die konkrete Fürsprache für ein Produkt oder eine Dienstleistung durch Personen, die sich als überzeugte Nutzer des Produkts oder der Dienstleistung ausgeben.

Two-Step-Werbung

Beinhaltet das Schalten von Anzeigen oder das Aussenden von Werbebriefen, die Informationsanfragen von Kunden auslösen sollen.

U

Übergänge

Texte, die es ermöglichen, dass die Ideen sanft von Abschnitt zu Abschnitt ineinander übergehen.

Unique Selling Proposition (USP)

Als Alleinstellungsmerkmal, veritabler Kundenvorteil (engl. unique selling proposition, USP) oder Komparativer Konkurrenzvorteil wird im Marketing und in der Verkaufspsychologie das Leistungsmerkmal bezeichnet, mit dem sich ein Angebot deutlich vom Wettbewerb abhebt.

V

Verkaufspräsentation

Hauptteil eines Werbebriefes, in dem die gesamte Verkaufsarbeit zu leisten ist. Die Verkaufspräsentation ist eingebettet zwischen Einstieg (Einstieg) und falschem Schluss (Falscher Schluss).

Versprechen

Behauptung über eine Leistung oder einen Gegenstand für potenzielle Kunden.

VH

Abkürzung für Versandhülle (= Versandkuvert).

Visits

Diese Einheit gibt die Anzahl der User an, die in einem bestimmten Zeitintervall den Server besucht haben. Verfolgt ein User einen bestimmten Link auf einen anderen Server und kehrt innerhalb von 10 Minuten zurück, wird er meist nur als ein Visit gezählt. Ähnlich wie bei den Lesern einer Zeitschrift: Ein Visit wird erzeugt, wenn der Leser das Heft in die Hand nimmt. Die Page Impression entspricht dem Aufschlagen und Betrachten einer bestimmten Seite des Magazins.

VK

Abkürzung für Versandkuvert (=Versandhülle).

Vierfarb-Druck

Im Druck werden alle vier Grundfarben verwendet, so dass jede nur erdenkliche Farbe dargestellt werden kann. Gegensatz: ein-, zwei- oder dreifarbigen Druck (Zweifarb-Druck).

Vorteile

Produktspezifische oder auf eine Dienstleistung bezogene Nutzen bzw. Vorzüge, die den Unterschied zur Konkurrenz darstellen.

W

Wandlung

Bezeichnet den Prozess, bei dem ein Interessent, der ein Produkt oder eine Dienstleistung zum unverbindlichen Test anfordert, zum zahlenden Kunden wird.

Werbebanner

Werbefläche - meist in Form einer Grafik -, die vorzugsweise oben auf eine Internet-Seite platziert wird. Hinter dem Werbebanner verbirgt sich ein Link, der den Interessenten nach dem Anklicken auf die Webseite des Werbetreibenden führt.

Werbebrief

Werbecode

Ziffern- oder Buchstabenfolge bzw. Kombination aus Ziffern und Buchstaben, die auf den Bestellschein gedruckt wird und anhand derer ein Unternehmen den Erfolg eines Mailings genau nachvollziehen kann.

Werbetext

Jeder geschriebene Text, der ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine bestimmte Idee zum Kauf anbietet.

Z

Zählpixel

(engl. Tracking Bug oder Web Bug) sind kleine (meist nur 1x1 Pixel große) Grafiken in HTML-E-Mails oder auf Webseiten. Sie ermöglichen die Logdatei-Aufzeichnung und -Analyse. Damit sie unsichtbar bleiben, sind sie in der Regel transparent oder in der jeweiligen Hintergrundfarbe angelegt. Beim Öffnen eines Dokuments wird das Bild von einem Server im Internet geladen. Dabei wird der Download dort registriert. Der Server-Betreiber kann dadurch sehen, wann und wie oft seine Website besucht bzw. seine E-Mail geöffnet wurde.

Zweifarb-Druck

Beim Druck werden nur zwei Farben verwendet (normalerweise schwarz und eine so genannte Schmuckfarbe).
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