Bezeichnet die
Anzahl geklickter Banner oder Links, durch
die ein Internet-User auf die Website eines
Werbenden gelangt. Die Relation zwischen
Klicks und Page Views (Einblendungen) gibt
die Ad-Click-Rate an.
Adware
Unentgeltliche
Software (Begriff ergibt sich aus den
englischen Wörtern "advert"
(Werbung) und "Software"), wird
über die Einblendung von Bannern und
Pop-Ups finanziert. Meist ist es
möglich, eine werbefreie Vollversion
gegen Gebühr zu erhalten.
Banner sind
Werbeeinblendungen, die es in verschiedenen
Größen gibt und die meist neben
den redaktionellen Teilen der Websites
platziert werden – über, neben
oder manchmal auch mitten im Text. Für
die gängigsten Größen haben
sich wiederum Bezeichnungen
eingebürgert: ein so genanntes
„Halfsize Banner“ misst 234 x
60 Pixel, ein „Full Banner“ 468
x 60 Pixel. Ein Superbanner nimmt die ganze
Bildschirmbreite rechts oder links der
Menüleiste in Anspruch und misst 728 x
90 Pixel.„Modernere“ Banner
ermöglichen die Interaktion mit dem
User.
Werbung/Anzeige, die mitten im Inhalt
(engl. Content) der Website positioniert
ist und nicht rechts oder links vom
Text.
Click-Through-Rate
Stellt die
Anzahl der Klicks auf Banner oder Links im
Verhältnis zu den Page-Views dar. Wird
auch Klickrate genannt. Beispiel: ein
Banner wird einhundertmal eingeblendet und
währenddessen einmal geklickt. In
diesem Fall beträgt die
Click-Through-Rate 1%.
Confirmed Opt-In / Double Opt-In
Ein Verfahren
aus dem Permission Marketing, bei dem der
Empfang regelmäßiger Nachrichten
(z. B. E-Mail-Newsletter) explizit
bestätigt werden muss. Durch
einmaliges Eintragen in eine
Abonnentenliste stimmt der Empfänger
beim Opt-In-Verfahren dem Empfang zu. Beim
Double oder Confirmed Opt-In muss der
Eintrag in die Abonnentenliste in einem
zweiten Schritt bestätigt werden. In
der Regel erhält der User dazu eine
E-Mail-Nachricht mit Bitte um
Bestätigung an die eingetragene
Kontaktadresse.
Bezeichnet
Werbebanner, die gegenüber normalen,
statischen Bannern erweiterte
Funktionalität oder Anzeigeeffekte
aufweisen (DHTML = dynamisches HTML).
Beispiel: ein Flugzeug fliegt aus dem
Banner heraus und durchkreuzt die komplette
Website.
Double Opt-In / Confirmed Opt-In
Ein Verfahren
aus dem Permission Marketing, bei dem der
Empfang regelmäßiger Nachrichten
(z. B. E-Mail-Newsletter) explizit
bestätigt werden muss. Durch
einmaliges Eintragen in eine
Abonnentenliste stimmt der Empfänger
beim Opt-In-Verfahren dem Empfang zu. Beim
Double oder Confirmed Opt-In muss der
Eintrag in die Abonnentenliste in einem
zweiten Schritt bestätigt werden. In
der Regel erhält der User dazu eine
E-Mail-Nachricht mit Bitte um
Bestätigung an die eingetragene
Kontaktadresse.
Per E-Mail
versandter Newsletter an einen Kreis von
Abonnenten, die sich selbst in die
Empfängerliste eingetragen und somit
ihr Einverständnis erklärt
haben.
Expanding Ad
Ein Banner,
das sich vergrößert, sobald der
User mit dem Mauszeiger über ihn
fährt. Es legt sich über den
Content der Website und offenbart seinen
gesamten Inhalt. Zieht der User den
Mauszeiger weg, bekommt das Banner seine
Ursprungsgröße zurück.
Mit Flash
(Adobe Flash, ehemals Macromedia Flash)
lassen sich multimediale Dateien im
SWF-Format erstellen; zum Abspielen ist der
Flash Player erforderlich. Flash wird auf
vielen Webseiten eingesetzt, beispielsweise
als Werbebanner, als Teil einer Website (z.
B. als Steuerungsmenü) oder sogar in
Form kompletter Flash-Seiten.
Flash-Layer
Die Werbeform,
die Surfer am meisten nervt. Banner, die
den Inhalt einer Website bei jedem Aufruf
überlagern und erst durch Klick auf
den kleinen, oft gut versteckten Button
„Schließen“ zum
Verschwinden gebracht werden.
Wenn Text in
der Farbe des Bildschirmhintergrundes
formatiert wird, sodass er vom User nicht
mehr gesehen werden kann, nennt man das
Hidden Text. Da Suchmaschinen diesen Text
aber sehr wohl sehen können,
gehört dies zu den verbotenen
SEO-Methoden und wird z. B. von Google mit
dem Ausschluss aus dem Index bestraft.
HTML-Banner
Am
häufigsten verwendete Form des
Banners. HTML macht es z.B. möglich,
dass innerhalb eines Werbebanners einzelne
Links geklickt werden können und der
User so mehr Interaktionsmöglichkeiten
erhält.
Engl. für
Unterbrechung/Zwischenraum. Seite mit
Werbung (meist über die gesamte Breite
des Browserfensters) zwischen Websites, die
vor dem Aufbau der eigentlich
gewünschten Seite erscheint. Z.B. bei
Hotel- und Reiseportalen während der
Ergebnissuche mit Hinweis "Die
Datenbank wird gerade durchsucht, das
Ergebnis wird Ihnen in Kürze
angezeigt.".
Zu Deutsch
"Schlüsselwort" gibt der
User in das Suchfeld einer Suchmaschine
ein, um thematisch passende Websites zu
finden. Auch: Suchbegriff nach dessen
Abfrage eine entgeltliche Anzeige angezeigt
wird.
Keyword-Dichte
Der Begriff
Keyword-Dichte - (von Englisch keyword
density) - stammt aus der
Suchmaschinen-Optimierung und beschreibt
das Verhältnis der Anzahl von
Vorkommen eines Suchbegriffs zur Summe
aller Wörter des Textes einer
Webseite, ausgedrückt in Prozent.
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Eine
Mini-Website, die nach dem Klick auf eine
Werbeanzeige erscheint. Microsites werden
für Verkaufsförderungsaktionen
und bei Gewinnspielen eingesetzt. Sie
führen nicht zur Hauptwebsite des
Werbetreibenden, sondern dienen einer
möglichst gezielten und konzentrierten
Werbedarstellung – etwa für
Produktneueinführungen. Vorteil:
Besuchern können gezielter
geführt werden.
Meta-Tags
Spezielle
Tags, die die Webseite in Form von Titel,
Schlüsselwörtern und einer
Umschreibung charakterisieren. Sie sind im
Quellcode versteckt und damit für den
Internet-User unsichtbar, werden jedoch von
Suchmaschinen ausgewertet, wenn sie die
damit ausgestatteten Webseiten besuchen.
Früher wichtig, um bei Suchmaschinen
besser platziert zu werden. Da sie jedoch
dazu missbraucht wurden, irreführende
Suchbegriffe zu platzieren, legen die
Suchmaschinen heute mehr Wert auf den
Textinhalt der Seite.
Mouse-Move-Banner
Ein
Mini-Werbebanner, das neben dem Mauszeiger
des Surfers erscheint und dann mit dem
Mauszeiger über die Website
mitwandert.
Ein Verfahren
aus dem Permission Marketing: Informationen
per E-Mail werden nur zugeschickt, wenn die
ausdrückliche Zustimmung, etwa durch
Eintrag der E-Mail-Adresse in ein
entsprechendes Online-Formular auf einer
Webseite, vorliegt. Ein großes Problem
beim einfachen Opt-In liegt darin, dass
beliebige Kontaktdaten zur Anmeldung
verwendet werden können, also auch
fehlerhafte Daten oder Daten Dritter. Um
solche Fehler oder Missbrauch zu vermeiden,
verwenden viele heute das VerfahrenDouble Opt-In bzw. Confirmed
Opt-In.
Opt-Out
Ein Verfahren
aus dem Permission Marketing: Der
Empfänger erhält ohne seine
vorhergehende aktive Zustimmungen Infos per
E-Mail zugeschickt. Er hat jedoch die
Möglichkeit, dem zu widersprechen, z.
B. durch einen Link, über den er sich
aus dem Verteiler löscht. Dieses
Verfahren gilt allgemein als unseriös
und hart an der Spam-Grenze. Seit 2005 ist
in Deutschland die unverlangte Zusendung
von E-Mail-Werbung nicht mehr erlaubt. Von
unseriösen Unternehmen wird dieses
Verbot oft umgangen, indem die Mails vom
Ausland mit einer anderen Gesetzeslage aus
zugesandt wird.
Diese Kennzahl
zeigt auf, wie oft eine Webseite aufgerufen
und vollständig geladen wurde.
Page View(s)
Anderer,
älterer Begriff für Page
Impressions.
Permission (-Marketing)
Unter
Permission Marketing versteht man den
Werbe- oder Informations-Versand, z. B. in
der Regel in Form von E-Mails, mit der
ausdrücklichen Erlaubnis (Permission)
des Kunden.
Pop-up / Pop-under
Werbung, die
zusätzlich zur betrachtenden Seite in
einem weiteren Browserfenster geöffnet
wird. Das Pop-Up erscheint umgehend und
überlagert die Hauptseite,
während das Pop-Under im Hintergrund
geöffnet wird und der User es erst
bemerkt, wenn er das Hauptfenster des
Browsers schließt bzw die Website
verlässt. Inzwischen gibt es fest
installierbare Pop-Up-Blocker, die das
Öffnen der zusätzlichen Fenster
verhindern.
Ist zum Einen
eine vollständige hierarchisch
strukturierte Darstellung aller
Einzeldokumente (Webseiten) eines
Internetauftritts bzw. einer Website
(Seitenstruktur). Eine Sitemap ist
notwendig, um einen Überblick zu
erhalten, welchen Umfang und welche
Struktur ein Webauftritt hat. Bei der
Sitemap für Suchmaschinen handelt sich
um eine einfache TXT-Datei mit einer
Auflistung der Seitenadressen oder eine
XML-Datei, welche die URL-Adressen der
Webseiten inkl. einiger Metadaten (letzte
Aktualisierung,
Änderungshäufigkeit, Relevanz,
Relation zu anderen URL-Adressen des
Webauftritts) enthält, so dass die
Suchmaschinen den Webauftritt leichter
durchsuchen können.
Skyscraper
Zu Deutsch:
Wolkenkratzer, ist ein besonders langes und
schmales Banner. Daher ist es meist links
oder rechts am Rande der Website angebracht
und auch beim Scrollen der Website
zumindest noch teilweise zu sehen.
Spam
Als Spam
werden nicht erwünschte und
unverlangte E-Mails bezeichnet. Das
Spamming verstößt gegen die
Nettikette. Der Aussender muss mit einer
Unterlassungsklage rechnen.
Streaming AD
Banner mit
bewegtem Bild. Sprich: kleine Filmchen, die
automatisch beim Besuch der Seite
abgespielt werden.
Suchmaschinen-Marketing (SEM)
(engl. Search
Engine Marketing, SEM) beinhaltet
sämtliche Schritte zur Gewinnung
qualifizierter Besucher für einen
Webauftritt über
Websuchmaschinen.
Suchmaschinen-Optimierung (SEO)
(engl. Search
Engine Optimization ,SEO) Maßnahmen,
die dazu dienen, Webseiten bei Eingabe
eines entsprechenden Suchbegriffs auf den
Ergebnisseiten der Suchmaschine auf
höheren Plätzen erscheinen zu
lassen. SEO bezeichnet außerdem die
Dienstleistungen von Firmen bzw. Beratern,
die Websiten für Suchmaschinen
optimieren und sich um die Vernetzung der
Internetpräsenz durch Verlinkungen
kümmern.
Diese Einheit
gibt die Anzahl der User an, die in einem
bestimmten Zeitintervall den Server besucht
haben. Verfolgt ein User einen bestimmten
Link auf einen anderen Server und kehrt
innerhalb von 10 Minuten zurück, wird
er meist nur als ein Visit gezählt.
Ähnlich wie bei den Lesern einer
Zeitschrift: Ein Visit wird erzeugt, wenn
der Leser das Heft in die Hand nimmt. Die
Page Impression entspricht dem Aufschlagen
und Betrachten einer bestimmten Seite des
Magazins.
Werbefläche – meist in Form
einer Grafik –, die vorzugsweise oben
auf eine Internet-Seite platziert wird.
Hinter dem Werbebanner verbirgt sich ein
Link, der den Interessenten nach dem
Anklicken auf die Webseite des
Werbetreibenden führt.
(engl.
Tracking Bug oder Web Bug) sind kleine
(meist nur 1x1 Pixel große) Grafiken
in HTML-E-Mails oder auf Webseiten. Sie
ermöglichen die Logdatei-Aufzeichnung
und -Analyse. Damit sie unsichtbar bleiben,
sind sie in der Regel transparent oder in
der jeweiligen Hintergrundfarbe angelegt.
Beim Öffnen eines Dokuments wird das
Bild von einem Server im Internet geladen.
Dabei wird der Download dort registriert.
Der Server-Betreiber kann dadurch sehen,
wann und wie oft seine Website besucht bzw.
seine E-Mail geöffnet wurde.
„Der Zukunftsletter ist für mich ein wichtiges Frühwarn-Instrument. In unserem Corporate Center Personal denken wir für unsere 95.000 Mitarbeiter weit voraus: Was sind die künftigen Mega-Trends? Was für Chancen und Probleme wird es in der Multioptionsgesellschaft geben? Da gibt uns der Zukunftsletter frühzeitig Hinweise.“